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Zeige dich, wie du bist! - Mut zur Verletzlichkeit.

Verletzlichkeit begegnet uns in vielen Situationen. Egal ob wir dabei über unsere tiefsten Gefühle sprechen, eine Absage bekommen oder auf Hilfe von anderen angewiesen sind. Wir Menschen sind verletzlich. Wir leben in einer Welt voller Verletzlichkeit. Doch keiner möchte sich die Blöße geben und sich verletzlich zeigen. Denn Mut verbinden wir mit Stärke und dazu gehört sich zu öffnen und unperfekt zu zeigen.

PURE! Das digitale Magazin: Zeige dich, wie du bist! - Mut zur Verletzlichkeit.

Wir kennen Mut aus Superhelden-Filmen und aus Erzählungen über couragiertes Handeln, ob in Geschichten oder wahren Begebenheiten. Wir kennen Mut bei uns selbst, wenn wir uns etwas trauen – uns in eine ungewohnte Situation begeben, deren Ausgang wir nicht vorhersagen können. Mut hat also viel mit Unsicherheit zu tun. Und damit, sich verletzlich zu machen. Mutig sind wir, wenn wir unsere gesellschaftliche Rüstung ablegen und offen ausdrücken, was uns auf dem Herzen liegt.


Besonders in Freundschaften und in der Liebe ist es wichtig, sich mutig zu geben. Denn Verletzlichkeit steht am Ursprung der für den Menschen wichtigsten Emotionen: Liebe und Zugehörigkeit, Freude, Solidarität und Hoffnung. Nur so kann eine starke Bindung zu einem anderen Menschen wachsen. Denn Verbundenheit gleicht einer Energie, die zwischen Menschen hin- und herfließt, wenn diese sich einander wirklich in aller Offenheit zeigen.

Genau das ist für viele von uns die Herausforderung: Die Rüstung abzulegen um zu zeigen, wer man wirklich ist und wie man sich fühlt.


Warum vermeiden wir Verletzlichkeit

Keiner möchte verletzlich sein. Wir vermeiden Momente unsere Verletzbarkeit zu zeigen, um nicht auf Ablehnung zu stoßen. Wir bitten nicht um Hilfe und zeigen lieber keine Schwäche. Wenn wir die Situation vermeiden können "Ich liebe Dich" zu sagen, dann tun wir das auch. Denn keiner von uns möchte enttäuscht werden oder sich abgelehnt fühlen. Wir fühlen uns sicherer, wenn wir von vornherein den Schmerz vermeiden können.


Wir wiegen uns lieber in Souveränität, als stünden wir über den Dingen. Oder wir versuchen, alle möglichen Ungewissheiten in unserem Leben zu kontrollieren. Alles zu perfektionieren und keinerlei Verletzlichkeit in unserem Leben mehr zuzulassen.


Dabei ist Verletzlichkeit für Menschen nicht schöner oder angenehmer als für die anderen. Sehe Verletzlichkeit als ein ganz normaler Bestandteil des Lebens an. Letztendlich ist es doch das, was uns so schön und wertvoll macht. Diese Lebenseinstellung hat noch einen weiteren Vorteil: Sie führt dazu, dass diese Menschen als besonders authentisch wahrgenommen werden. Denn sie zeigen, wer sie wirklich sind und wirken auf uns normalerweise sehr sympathisch.


Es lohnt sich also, Verletzlichkeit zuzulassen. Habe den Mut, auch deine verletzlichen und unperfekten Seiten zu zeigen. Wir lernen und wachsen daran. Denn wenn wir stetig Verletzungen aus dem Weg gehen, können wir zwar nichts verlieren, aber auch nichts gewinnen.

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