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Wunderelixiere für guten Schlaf

Das wunderbare Gefühl, gut geschlafen zu haben, ist durch nichts zu ersetzen. "Gut schlafen und früh aufstehen verschließt vielen Krankheiten auf wundersame Weise die Tür", sagt man im traditionellen China. Wenn wir tief und gut schlafen, dann leisten wir damit einen ganz wichtigen Beitrag für unsere Gesundheit. Im Schlaf regeneriert sich unser Körper. Zellen und Organe werden sprichwörtlich vom Müll befreit, Schäden werden ausgebessert und Träume helfen uns außerdem dabei, seelische Spannungen zu verarbeiten. Und guter Schlaf kann noch mehr!

PURE! Das digitale Magazin: Wunderelixiere für guten Schlaf

Während wir sanft schlummern, schüttet unser Körper verstärkt das Wachstumshormon

HGH aus. Es fördert den Muskelaufbau und aktiviert die Fettverbrennung. Die vermehrte Ausschüttung dieses Hormons senkt auch gleichzeitig den Spiegel des Stresshormons Cortisol. Guter Schlaf macht also schlank und gelassen.

Arthur Schopenhauer hat das einmal so beschrieben: "Der Schlaf ist für den Menschen wie das Aufziehen für die Uhr." Jeder von uns braucht unterschiedlich viel Schlaf. Sieben bis acht Stunden sind es im Durchschnitt, es gibt aber auch Personen, die etwas mehr brauchen oder mit weniger Schlaf ausreichend regeneriert sind. Die persönlich optimale Schlafmenge hat man dann erreicht, wenn man sich nach dem Aufstehen frisch und ausgeruht fühlt.


Neben der Schlafdauer ist die Schlafqualität für den Erholungseffekt entscheidend. Der reduziert sich ganz erheblich, wenn man nur schwer einschlafen kann oder nachts wiederholt und lange aufwacht. Das ist ungefähr so, als würde man die Mitarbeiter einer Firma, eine Putzhilfe, einen Arzt oder die Müllabfuhr nach einer Stunde Arbeit wieder nach Hause schicken. Dann bliebe natürlich vieles liegen, viele Patienten unbehandelt oder der Müll würde sich in den Straßen stapeln. Das Ganze wäre dann von Tag zu Tag immer schlimmer. Auch unser Körper und unsere seelische Verfassung werden durch liegen gebliebene Aufgaben aus Schlafmangel stark belastet. Daher ist es umso erstaunlicher, dass dem Thema guter Schlaf in unserer hektischen Gesellschaft immer noch so wenig Beachtung geschenkt wird. Immerhin leiden über 25 Prozent unserer Mitmenschen unter Schlafstörungen.


Die erste Voraussetzung, um wirklich gut zu schlafen, ist die richtige Schlafumgebung oder, besser gesagt, eine Wohlfühlatmosphäre. Idealerweise sollte es zunächst einmal im Schlafzimmer ruhig, dunkel und aufgeräumt sein. Bei Möbeln und Wänden sollten eher sanfte und kühle Farbtöne überwiegen. Die wirken entspannend. Auch eine dezente Beleuchtung mit Dimmer und eine kleine Leselampe eignen sich bestens für das Wohlfühlschlafzimmer.


Ganz wichtig ist es, vor dem Schlafengehen für ausreichend frische Luft zu sorgen und eine angenehme Raumtemperatur zu schaffen. Der Idealbereich liegt zwischen 16 und 18 Grad. Wasche deine Bettwäsche lieber einmal zu viel als einmal zu wenig, denn angenehme Düfte haben einen positiven Einfluss auf unsere Schlafqualität. Früher legte man einen aromatisch duftenden Apfel neben das Bett. Dieses uralte Hausmittel fördert die Entspannung und einen tiefen Schlaf.


Setze dich nicht unter Druck, möglichst schnell einzuschlafen, auch wenn es einmal etwas später wird. Es ist ganz egal, ob du sofort oder erst nach ein paar Minuten einschläfst. Genieße den Moment der Ruhe vor dem Einschlafen, denke an etwas Schönes. Wenn du gar nicht müde bist, dann gehe auch nicht ins Bett. Höre auf die Stimme deines Körpers und nicht auf die Uhr. Übrigens: Dass der beste Schlaf immer der vor Mitternacht sein soll, ist ein Mythos. Ausschlaggebend für guten Schlaf ist die biologische Mitternacht, und die liegt zwischen drei und vier Uhr nachts.


Ein paar dieser Lebensweisheiten werden Ihnen sicher helfen, damit du in Zukunft gut schlafen kannst. Vielleicht beginnst du schon heute damit, diese in Ihre Schlafpraxis ein-zubeziehen; es lohnt sich, denn guter Schlaf ist alles andere als Zeitverschwendung.

  • Eine Wohlfühlatmosphäre im Schlafzimmer ist Balsam für eine gute Nacht.

  • Nur in einem bequemen Bett kann sich der Körper richtig entspannen.

  • Frische Luft und frischer Duft schaffen ein besseres Schlafgefühl.

  • Metall und Elektrogeräte gehören nicht ins Schlafzimmer.

  • Ein Abendspaziergang ist besser als Abendsport.

  • Wer vor dem Schlafengehen den nächsten Tag plant, wird nachts weniger grübeln.

  • Aufregung vor dem Einschlafen schafft Aufregung in der Nacht.

  • Kleine, schöne Rituale vor dem Zubettgehen fördern die Harmonie im Schlaf.

  • Wichtiger als die Schlafdauer ist die Schlafqualität in der Kernschlafphase.

  • Guter Schlaf ist die Basis für Gesundheit und Wohlbefinden.


Guter Schlaf ist ein medizinisches Wunder, er ernährt die Seele.


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