Warum es so wichtig ist, Geborgenheit in uns selbst zu finden

Geborgenheit, ein wunderschönes Wort und ein Wort mit einer großen Bedeutung für ein glückliches und zufriedenes Leben. Wir alle sehnen uns nach Geborgenheit, nach diesem herrlichen Gefühl uns wohlig bei jemanden einkuscheln zu können, uns sicher und aufgehoben zu fühlen und danach, dass sich unsere Seele entspannt zu Hause fühlen kann.

Meistens machen wir dieses Gefühl von einer anderen Person abhängig, von der Familie, oder dem Partner und es wird dann haarig, wenn unser Wunsch nach Geborgenheit nicht mehr von einem anderen Menschen erfüllt wird. Dann fühlen wir uns leer und hungrig, suchen danach, werden sogar manchmal zu kleinen quengeligen Kindern. Vielleicht befinden wir uns auch in einer Lebensphase, in der es gar keinen Partner gibt und wir uns oft mit Einsamkeit konfrontiert sehen. Das sind oft keine einfachen Zeiten im Leben, aber Zeiten, die uns einladen den Wunsch nach Geborgenheit nicht mehr so sehr nach außen zu projizieren, sondern uns auf den Weg zu machen, ihr in uns selbst zu begegnen.


Es ist wesentlich einfacher das Gefühl von Geborgenheit von der Außenwelt abhängig zu machen, als die Verantwortung dafür selbst zu übernehmen. In der Regel hat uns auch keiner beigebracht, wie das geht. Wie kann es also gelingen dieses Wohlbefinden und dieses Gefühl von Verbundenheit und Sicherheit ins uns selbst zu entdecken?

Eigentlich ist es ganz einfach, denn wenn wir den Fokus auf die Verbindung zu uns selbst legen, kommt automatisch ganz viel in Bewegung. Es geht darum, sich bewusst Zeit für sich selbst und seine Wünsche und Gefühle einzurichten und hinzuspüren. In das Schöne, aber auch in das, was uns belastet und Kopfzerbrechen bereitet. Wir sind es so sehr gewöhnt uns von uns selbst abzulenken, durch Fernsehen, Verabredungen, Arbeit, Handys und und und. Oft wollen wir auch gar nicht so genau hinsehen, denn wir haben Angst vor dem, was sich zeigen könnte. Genau darum geht es aber. Es geht um echte Zeit mit uns selbst! Alleine im Wald spazieren, meditieren, ein Bad mit herrlichem Duft, ein liebevoll gekochtes Essen nur für einen selbst, das Wohnzimmer mit Kerzen beleuchten und sich gemütlich auf dem Sofa einkuscheln, Tagebuch schreiben, oder einfach Liebe mit sich selbst zu machen... für jeden gibt es eigene Wege hin zu sich selbst, aber es lohnt sich sie zu gehen!


Je mehr wir mit uns verbunden sind und uns tatsächlich selbst aushalten können, um so kompetenter werden darin, auch in schwierigen Situationen die Verantwortung für uns selbst zu übernehmen. Das erleichtert zum einen das Beziehungsleben extrem und es macht uns selbst wesentlich stärker. Geborgenheit in sich selbst zu suchen, zu finden und zu kultivieren ist ein Akt der Selbstliebe, der unser Leben bereichert.


Verena Platte

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