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Wandern, Wald, Entschleunigung

Man muss sich nicht immer an den gesellschaftlichen und kapitalistischen Gedanken „schneller, höher, weiter“ orientieren, um glücklich zu sein. Im Gegenteil: Entschleunigung des Alltags, zur Ruhe kommen, zu Fuß gehen. Die Freude an der Langsamkeit entdecken. Das gibt mir viel Kraft und Energie, um meine Akkus wieder aufzuladen. Und all das verbinde ich mit dem Wandern.

Ruhe in der Natur

In den Groß- oder Kleinstädten ist man umgeben von Autos, LKWs, Menschenmassen, Straßenbahnen, Bussen und Baustellen. Richtig abschalten kann ich dabei nicht besonders gut. Wenn ich aber im Wald, auf Feldern oder im Gebirge auf dem Wanderweg kurz innehalte und die Augen schließe, dann habe ich das, was ich so oft vermisse …Ruhe!

Je länger du in der Natur unterwegs bist, desto mehr verstärkt sich dieser Effekt. Plötzlich hörst du das Rascheln der Blätter, wenn eine Maus über den Weg huscht. Du erfreust dich an dem Gezwitscher der Vögel. Setzte dich auf eine Bank am Wegesrand, leg dich auf eine einsame Wiese, mach es dir auf einem Felsen bequem und genieße einfach die Stille.


Auf einmal nimmst du wahr, wie das Gedankenkarussell im Kopf sich langsamer und langsamer dreht. Das wandern versetzt mich teilweise in eine meditative Stimmung, in der ich meinen Gedanken freien Lauf lassen kann. Mir kommen dann immer die tollsten Ideen und ich kann endlich einmal länger über die Dinge nachdenken, die mir wichtig sind. Oder ich versuche, an gar nichts zu denken, genieße einfach nur den Moment. So fühle ich mich immer ganz weit entfernt von meinen Sorgen, Aufgaben und Problemen im Alltag.

Nichts hetzt mich und kein Lärm stört mich beim Wandern in der Natur. So kann der Körper richtig entspannen und zu Ruhe kommen.


Entschleunigung durch ein Abenteuer

Oft gelangt man beim Wandern in Kontakt mit den Naturgewalten: Regenschauer, Schneegestöber, heftige Windböen, Gewitter und Stürme. Bei diesen Witterungen auf schmalen, ausgesetzen Bergpfaden hatte ich ziemlich viel Schiss. Nachts, hungrig kein Auge zugetan und im Zelt gefroren. Gewitter setzten plötzlich dann ein, als man auf der exponiertesten Stelle angelangt war. Aber warum setzt man sich diesen Strapazen immer wieder auf´s Neue aus? Weil diese Abenteuer einfach glücklich machen und unglaublich erfüllend sind. Weil man danach eine tiefe Dankbarkeit dafür empfindet, wie schön es sein kann in einem warmen, weichen Bett zu schlafen, mit einem Dach über dem Kopf, und immer genug zu Essen und zu Trinken zu haben. Weil man erkennt, was einem wichtig ist und was nicht.


Intensive Gespräche mit dir und anderen

Wenn du mit mehreren Leuten auf einer Wanderung bist, gibt es immer Passagen, an denen keiner ein Wort sagt und seinen eigenen Gedanken hinterher hängt. Das ist auch gut und wichtig, um sich auf dich und die Natur zu konzentrieren. Aber gleichzeitig hatte ich auch die interessantesten, intensivsten und informativsten Gespräche beim Wandern, die man aus Zeitmangel oder sonstiger Ablenkung so im Alltag niemals führen würde. Man erkennt auch an sich oder dem anderen eventuell Seiten, die man so selber noch nicht wahrgenommen hat.


Um sich komplett aus dem Alltag auszuklinken und sich einer körperlichen und geistigen Herausforderung zu stellen, bietet sich eine mehrwöchige Fernwanderung bestens an. So ein Abenteuer eignet sich hervorragend, um sich selbst ein paar wichtige Lebensfragen zu stellen und seinen bisherigen Werdegang und seine Zukunft zu hinterfragen. Bin ich glücklich mit dem, was ich mache? Was sind meine Ziele im Leben? etc…

Es gibt nur dich und deine Füße und du musst alleine klarkommen. Diese Reise wird dich mit Sicherheit zum Positiven verändern, denn du wirst sehen, welche ungeahnte Talente in dir stecken und was für ein toller, wertvoller und starker Mensch du bist!

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