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Vegane Kosmetik ist nicht gleich Naturkosmetik

Die Auswahl an Kosmetikprodukten ist riesig, wir haben die Qual der Wahl. Besonders vegane Naturkosmetik liegt aktuell im Trend. Denn wer vegane Kosmetik benutzt, sorgt nicht nur für die eigene Schönheit, sondern auch Nachhaltigkeit. Und das ganz ohne Tieren Leid zuzufügen!

PURE! Das digitale Magazin - Vegane Kosmetik ist nicht gleich Naturkosmetik

Aus ethischen und moralischen Gründen steigt die Nachfrage nach veganer Kosmetik konstant. Dabei wird ganz schnell klar, dass nicht nur Veganer beim Kauf von Kosmetik-artikeln auf eine tierversuchsfreie Herstellung und auf Pflegeartikel ohne tierische Sub-stanzen achten, sondern sich mittlerweile auch andere Käufergruppen, wie zum Beispiel Allergiker, angeschlossen haben. Denn tierische Zusatzstoffe lösen oft Überreaktionen der Haut aus, vegane Produkte sind dagegen viel verträglicher. Zahlreiche Unternehmen wie beispielsweise die SHOP APOTHEKE bieten eine große Auswahl an veganen Kosmetik-produkten, denn auch hier wurde der Trend längst erkannt.


Im Allgemeinen sollte Naturkosmetik allerdings nicht mit veganer Kosmetik gleichgesetzt werden. Selbst Bezeichnungen wie „Pflanzenkosmetik“, „Naturkosmetik“ oder Zusätze wie „mit natürlichen Inhaltsstoffen“ helfen zunächst nicht unbedingt weiter. Diese Begriffe sind rechtlich nicht geschützt und die Produkte können daher neben einigen natürlichen Inhaltsstoffen umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten und den Grundsätzen der Naturkosmetik widersprechen. Es lohnt sich also genau hinzusehen.


Woran erkenne ich, ob ein Produkt vegan ist?

Doch keine Sorge – du musst deshalb nicht sämtliche komplizierte Namen für Inhaltsstoffe der Kosmetikindustrie auswendig lernen, um sicher zu gehen, auch tatsächlich unbedenkliche Naturkosmetik zu erwischen! Den einfachsten Weg zur sicheren Orientierung bieten Qualitätssiegel, wie das NATRUE-Siegel oder das BDIH-Prüfzeichen für kontrollierte Naturkosmetik. Ein Produkt erhält nur das NATRUE-Siegel, wenn mindestens 75% der Produktserie den NATRUE-Standard erfüllen (verhindert Greenwashing), wobei nur na-türliche oder naturnahe/naturidentische Rohstoffe bei den Inhaltsstoffen erlaubt sind.

So sind auch die meisten Rohstoffe pflanzlich aus ökologischem Anbau. Synthetische Farb- und Duftstoffe, Silikone, Paraffine sowie andere Erdölprodukte sind nicht zugelassen. Diese Spezifikationen werden über das BDIH-Prüfzeichen zertifiziert. Aber: Während der Einsatz von Rohstoffen aus toten Wirbeltieren wie zum Beispiel Nerzöl oder tierische Fette untersagt sind, sind Bestandteile wie Milch oder Honig, die von Tieren produziert werden, gestattet. Wer auch auf diese Stoffe verzichten möchte und nur vegane Kosmetik benutzen will, sollte - auch bei zertifizierter Naturkosmetik - auf folgende Rohstoffe in der INCI-Liste achten und folgende vermeiden:


Geleé Royale: Futtersaft, mit dem die Honigbienen ihre Königinnen aufziehen


Propolis spissum: Kittharz der Bienen


Mel: Honig


Beeswax, Cera Flava oder Cera Alba: Bienenwachs


Cochenille oder Carmine: Der Farbstoff Karmin, gewonnen aus der Cochenilleschildlaus


Chitin oder Chitosan: Organische Basis des Außenskeletts von Insekten und Krebstieren


Schellack, Shellac: Harzartige Substanz, die aus Ausscheidungen der Lackschildlaus gewonnen wird


Zwar ist nicht unbedingt jedes „echte” Naturkosmetikprodukt zertifiziert, doch kannst du dich durch das VEGAN Label weitgehend darauf verlassen, dass es sich um ein natürliches Produkt handelt. Sie garantieren, dass sowohl Endprodukt als auch Herstellungsprozess frei von Tierbestandteilen und Tierversuchen sind.


Ein ausgewähltes Sortiment an zertifizierten veganen Kosmetikprodukten findest du unter www.shop-apotheke.com/vegane-kosmetik. Nachhaltige Kosmetik ist mittlerweile also ein absolutes Must-Have für den veganen Lifestyle.

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