Talente entdecken - Was andere an dir bewundern!

Spätestens beim Bewerbungsprozess stehen wir vor der Aufgabe unsere Stärken und Schwächen herauszuarbeiten. Das dürfte ja nicht so schwer sein, denn wir wissen ja worin wir gut sind. In der Praxis ist das jedoch nicht so einfach, denn viele Menschen denken, dass sie vollkommen talentfrei sind oder stellen ihre Fähigkeiten ungern in den Mittelpunkt.

Es gibt noch weitere Faktoren, die einen Einfluss darauf haben wie offen wir mit unseren Talenten umgehen. Oft steckt mangelndes Selbstbewusstsein dahinter – ich bin ein Mensch, der sich eher im Hintergrund bedeckt hält, wenn es um meine Talente geht. Ich rede zu wenig über meine Stärken.


Wenn wir Lob und Anerkennung aus dem Umfeld erfahren, dann fühlen wir uns bestärkt und werden mutiger über unsere Talente zu sprechen. Ernten wir Misserfolge ziehen wir uns zurück und vergleichen uns mit anderen Menschen in unserem Umfeld, ob sie besser oder schlechter sind als wir.


Vielleicht hast du deine Talente auch noch nicht erkannt, weil du dich eher durchschnittlich fühlst oder über keine nennenswerte Fähigkeiten verfügst. Leider führen diese Unsicherheiten gänzlich zum Schweigen.


Talente erwecken - Was steckt noch alles in mir?


Es gibt keinen Nullpunkt der Begabung. Wir haben alle Fähigkeiten und sind in der Lage zu lernen. Und das ist die Voraussetzung unsere Begabungen auszubauen. Der wichtigste Schritt seine Talente zu finden ist die Selbstreflexion:


Freunde und Familie geben dir bestimmt Hilfestellung, was sie an dir schätzen, welche Stärken sie an dir sehen. Gleichzeitig stärkt es dein Selbstbewusstsein. Auch Coaches bieten ihre Hilfe zu dem Thema an.


Erlebnisse aus unserer Kindheit können auch ein Indiz auf versteckte Talente sein: Gibt es verschollene Talente aus der Kindheit sein, die nicht gefördert wurden? Wenn du dich nicht erinnern kannst, frage deine Eltern oder stöbere ein altes Fotoalbum durch. Alte Bilder können Erinnerungen wecken, wie viel Spaß du beim Malen, Singen oder Fahrradfahren hattest. Trauere nicht um verpasste Chancen, es ist sinnvoll dort weiterzumachen. Gewisse Voraussetzungen können verloren gehen, aber nicht vollständig.


Gibt es auf der Arbeitsstelle etwas für was du besonders gelobt wirst oder richten sich die Kollegen bei bestimmten Aufgaben immer an dich? Liste alle Dinge auf, die du gut kannst. Mach dir bewusst in welchen Bereichen dein Wissen nicht selbstverständlich ist. Gibt es Dinge, die noch andere von dir lernen können, dann solltest du das auch als Talent anerkennen.


Wichtig ist, dass du durch einen überzogenen Ehrgeiz nicht frustrierst. Denn es geht nicht darum, als neues Supertalent geboren zu werden. Taste dich an deine Talente heran und finde zuerst deine Begabungen. Man muss nur vieles und auch neues ausprobieren und dann aufmerksam sein, was einem gelingt, gleichzeitig leicht fällt und Spaß macht. Wenn etwas nicht funktioniert – probiere was anderes.

Im nächsten Schritt suche nach Möglichkeiten deine Begabungen noch weiter auf Fortbildungen, Tagungen oder Fachliteratur weiter auszubauen. Vereine und auch ehrenamtliche Organisationen bieten eine gute Grundlage seine Talente auszuprobieren.


Wenn ich talentiert bin, dann bin ich darin auch automatisch erfolgreich


Ohne Fleiß, kein Preis. Logische Fähigkeiten und eine musikalische Begabung bilden eine gute Grundlage. Studien zeigen, dass ein Talent allein nicht ausreicht darin auch darin erfolgreich zu sein. Sportlerinnen wie auch Wissenschaftler benötigen Training, um eine grundlegende Begabung in Leistung auszubauen. Auch bei hochbegabten Menschen können Erfolg und Leistung nur erwachsen durch das Zusammenspiel von Anlage, Persönlichkeit, Unterstützung und Förderung des Talents.


© 2020 by think.smart GmbH | Königsallee 27, 40212 Düsseldorf | agentur@think-sm.art