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Slow Travel: Nachhaltig Reisen in den Schwarzwald

Viele Besucher schätzen im Schwarzwald vor allem die intakte Natur. Mehr als 100 Millionen Wanderer, Radfahrer und Wintersportler, zieht es jedes Jahr in den Schwarzwald. Trotzdem lebt diese Ferienregion Nachhaltigkeit und Naturschutz aktiv.

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Der Schwarzwald ist mit seinen weitläufigen Naturschutzgebieten und einem Biosphärenreservat im Süden ein attraktive Urlaubsregion. Es gibt zwei Naturparks, die völlig unterschiedliche Lebensräume beheimaten – von Moor bis hin zu eiszeitlichen Seen und jahrhundertealten Wäldern.


Sonnenenergie, Biogas, Windkraft, Wasserkraft, Holzhackschnitzel und Geothermie - im Schwarzwald gibt es viele Beispiele, wie sich tausende Tonnen CO2-Ausstoß vermeiden lassen: Nachhaltig orientierte Unterkünfte geben ihren Gästen eine KONUS-Karte. Urlauber können mit der Karte kostenfrei den gut ausgebauten Nahverkehr nutzen und komplett auf das Auto verzichten. Ein weiterer Pluspunkt für die Region: Die Gesamtregion Schwarzwald baut die E-Mobilität immer weiter aus. E-Bikes können (teilweise kostenlos) ausgeliehen werden.

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Nachhaltige Reiseziele im Schwarzwald


Rund um Freiburg Wandern auf dem Schauinsland und Kaiserstuhl, am Murmelsee in Seebach.


Schönau Eine Bürgerinitiative hat das Stromnetz gekauft und seitdem gibt es hier das erste bürgereigene Energieversorgungsunternehmen Deutschlands. Der Strom stammt aus 100% erneuerbarer Energien. Die Stadt vermietet ein E-Auto an Gäste, das Tanken an der Ladesäule ist gratis (auch für Dritte). Es gibt sogar Unterkünfte, die als „klimaneutral“ zertifiziert sind.


Bad Wildbad Camping-Freunde dürfen den Campingplatz Kleinenzhof nicht verpassen. Er ist mit dem Siegel „Ecocamping Umweltmanagement“ ausgezeichnet worden. Unter anderem richten sich Solarpanele nach der Sonne aus und das Restaurant bietet regionale Speisen an.


Eine Auszeichnung als "nachhaltiges Reiseziel" haben die Regionen Hochschwarzwald, Nördlicher Schwarzwald und Baiersbronn erhalten. Ob Schluchsee oder Titisee – hier betreiben die Gemeinden ein E-Carsharing-Angebot, stellen Ladeplätze für E-Autos und E-Bikes zu Verfügung und es gibt viele nachhaltige Partner-Unterkünfte und -Restaurants. Bei „Naturparkwirten“ stehen Gerichte aus regionalen Produkten auf der Karte.


Tipps:

Im Hochschwarzwald gibt es einige Bio-Energie-Dörfer, die ihren Strom oder die Wärme selbst erzeugen, z.B. St. Peter und Breitnau, aber auch Freiamt, Nordrach, Stühlingen-Lausheim und Steinen-Hägelberg. Besichtigungen werden vor Ort über die Touristen-Informationen angeboten. Es gibt bereits Ferienwohnungen, die ausschließlich aus die aus ausschließlich regionalen Naturmaterialien bestehen (mehr Infos).

Wer an den Schwarzwald denkt, dem kommt kommt bestimmt nicht gleich Käse in den Sinn. Aber die Käseroute gilt im Südschwarzwald als Geheimtipp: 20 Hofkäsereien, darunter Bio-Käsereien, gehören zur Käseroute im Naturpark Südschwarzwald.

Eine Junior-Ranger-Ausbildung gibt es für kleine Naturentdecker. Mit einem Ranger streifen Kinder durch die Wälder, lernen Pflanzen kennen und beobachten wilde Tiere. Zur Belohnung gibt es nach der Ausbildung das Junior-Ranger-Abzeichen.

Im Schwarzwald gibt es viele Öko-Winzer, die Sekt und Wein in höchster Qualität herstellen.


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