Selbstliebe ist wichtig und erlernbar

Mich selbst zu lieben, bedeutet, mich von allem freizumachen, was mir schadet.

Selbstliebe bedeutet nicht, selbstverliebt zu sein oder in einem Egotrip alle Menschen, die uns begegnen, vor den Kopf zu stoßen und immerzu nur an uns selbst zu denken.


Sondern es heißt, dass wir uns selbst verantwortungs- und liebevoll an die erste Stelle in unserem Herzen setzen. Wir können für andere da sein und ihnen von unserer Aufmerksamkeit und Energie schenken, aber trotzdem darauf achten, was uns guttut, unsere Grenzen wahrnehmen und diese deutlich setzen. Und Selbstliebe bedeutet auch, dass wir lernen, wieder auf unseren Körper zu hören, auf unsere innere Stimme, darauf, was wir wirklich brauchen.


Sorge gut für dich selbst

Vielleicht macht dir diese Vorstellung Angst oder beunruhigt dich. Liebevoller mit sich selbst umzugehen, ist für viele von uns sehr ungewohnt. Von klein auf lernen wir zum Beispiel, darauf zu achten, niemanden zu verärgern, keine Fehler zu machen und immer freundlich und höflich zu sein. Schreien wir als kleines Kind den Nachbarn an, weil er uns einfach unseren roten Gummiball weggenommen hat, schelten uns unsere Eltern womöglich für dieses Verhalten, entschuldigen sich vielmals beim Nachbarn und zerren uns ärgerlich weg, weil ihnen unser Verhalten unangenehm ist.


Als Kinder lernen wir daraus jedoch nicht nur, dass wir niemanden anschreien sollten, sondern auch, dass wir scheinbar kein Recht dazu haben, unseren Ärger auszudrücken, dass man uns einfach etwas wegnehmen darf, das eigentlich uns gehört, und auch ein Stück weit, dass unsere eigenen Grenzen nicht respektiert werden müssen. Nur selten hingegen bringt uns jemand bei, Rücksicht auf uns selbst zu nehmen, uns zu lieben, unsere eigenen Fehler anzunehmen und zu akzeptieren und uns schön zu finden.




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