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Selber Kompostieren: Wurmkomposter für Zuhause

Einfach mit einem stylischen Hocker daheim kompostieren. Klingt komisch? Wurmkomposter für den Innenbereich machen es möglich. Darin kümmern sich Würmer um die geruchlose Kompostierung von Küchenabfällen. Die Kompostwürmer verwandeln den Abfall in Wurm-humus und Wurmtee. Beides ist wertvoller Bio-Dünger.

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Optimal für Stadtwohnungen ohne Garten

Ohne eigenen Garten ist es meist nicht möglich, einen Komposthaufen im Freien anzulegen. Das herausragende Design des UrbAlive Wurmkomposter (www.plastia.eu) ist in jeglicher Hinsicht auch ein absoluter Hingucker, braucht sich im Innenbereich wirklich nicht zu verstecken und zieht alle Blicke auf sich. Mit diesem von „reddot“ prämierten Wurm-komposter aus hochwertigem und stabilem Kunststoff, verwandelst du Küchenabfälle in wertvolle Humuserde. Diesen kannst du als Dünger für deine Beete, Topfpflanzen oder Balkonkästen verwenden, um auf den Einsatz chemischer Dünger komplett verzichten zu können.


Ebenso lässt sich aus der gewonnenen Humuserde ein flüssiger Dünger herstellen, der einfach mit der Gießkanne ausgebracht werden kann und somit auch empfindlicheren Pflanzen wie Kakteen zu Gute kommt. Sobald das erste Wurmbett voll ist kann man den Wurmkomposter mit dem zweiten Wurmbett aufstocken.

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Die Wurmkiste (Wurmhocker) von www.wurmkiste.at wird in einer kleinen Werkstatt in Oberösterreich gefertigt und besteht zum überwiegenden Teil aus nachwachsenden Rohstoffen. Die Wurmkiste macht kompostieren von Bioabfall in der Stadt einfach und lässt sich noch dazu als gut aussehende Sitzmöglichkeit nutzen (während die Würmer fleißig arbeiten.) Die Kompostwürmer und die Bio-Abfälle werden mit einer Hanfmatte abgedeckt. Diese Schutzschicht hält Fliegen fern und es entstehen keine unerwünschten Gerüche. Die Würmer können mehrmals täglich mit kleinen Portionen oder alle drei Tage mit einer großen Portion Bio-Abfall gefüttert werden.


Darüber freuen sich die Würmer

  • Gartenabfälle (Blumen, Grünschnitt, Laub)

  • Obstreste

  • Teesäckchen

  • Blätter (keine Nussblätter)

  • Eierschalen

  • Kaffeesatz (maximal 1/3 des täglichen Futters)

  • Pflanzenreste

  • Gemüsereste

Um deinen Würmern die Arbeit zu erleichtern, macht es Sinn, das Futter für sie schon einmal zu zerkleinern. So erhöht sich die Oberfläche, weshalb es leichter verwertet werden kann. Zusätzlich ist es ratsam, besonders trockene Reste zu befeuchten, da nur feuchtes Material von den Würmern gefressen wird.


Würmer brauchen zudem die in Papier enthaltenen Fasern. Führe dem Wurmfutter daher auch Zeitungspapier und Karton (kein Hochglanz!) zu. Der Papieranteil sollte 20 % der Futtermenge ausmachen.


Weniger Müll dank Wurmkomposter

Nicht in jeder Kommune wird eine Biotonne zur Verfügung gestellt. Oftmals landen organische Abfälle daher im Restmüll. Dort sind sie jedoch nicht sonderlich gut aufgehoben. Ein großer Teil des Restmülls wird zur Energiegewinnung verbrannt. Bio-Abfälle sind feucht und haben einen geringen Brennwert. Werden sie gesondert gesammelt, können sie zu hochwertigem Humus verarbeitet werden.


Bevor wir angefangen haben, die Bio-Abfälle gesondert zu sammeln, mussten wir den Restmüll mehrmals pro Woche rausbringen. Nun steht der Gang zur Mülltonne nur noch alle paar Wochen an. In einem Jahr können in der Wurmkiste zwischen 80–200 Liter Bio-Abfälle verwertet werden. Diese Menge ergibt etwa 15–30 Liter Wurmkompost. Du siehst: Die Masse schrumpft enorm. Daher kann über einen langen Zeitraum hinweg immer neu zugefüttert werden, ehe der Wurmhumus geerntet wird. Der Wurmkompost steckt voller Nährstoffe und lässt selbst kranke und müde Pflanzen wieder aufblühen.

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