Schon 15:09 Minuten Bewegung können das mentale Wohlbefinden steigern.

ASICS-Experiment zeigt: Nur eine Woche körperliche Inaktivität hat ähnliche Auswirkungen auf unseren Gemütszustand wie eine Woche Schlafmangel.

In dem ASICS-Experiment Mind Race1, bei dem Sportler*innen eine Woche lang ihre gewohnte Fitnessroutine pausierten, wurde erstmals die Auswirkung von körperlicher Inaktivität auf den mentalen Zustand aufgezeigt. Mit der Beobachtung, dass die Auswirkungen auf den Gemütszustand ähnlich sind wie eine Woche unruhigen Schlafs2. Die Teilnehmer*innen berichteten außerdem über einen Anstieg (23 %) an Unkonzentriertheit.


Dies bestätigen auch die Ergebnisse der Uplifting Minds Studie von ASICS3, an der mehrere tausend Teilnehmer*innen aus aller Welt teilgenommen haben. Diese belegen, dass bereits 15:09 Minuten körperliche Aktivität das mentale Wohlbefinden verbessern können – selbst nach Zeiten der Inaktivität.


Schon eine Woche körperliche Inaktivität verschlechtert unseren Gemütszustand erheblich


Für das Experiment unter Leitung von Professor Brendon Stubbs, einem führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Bewegung und Psyche, erklärten sich gesunde Teilnehmer*innen4 bereit, ihren “State of Mind“5 untersuchen zu lassen. Dabei unterbrachen sie ihr regelmäßiges Trainingsprogramm für eine Woche – mit eindeutigen Ergebnissen: Sowohl das kognitive als auch das emotionale Wohlbefinden wurden beeinträchtigt. Sobald die sportlich aktiven Personen aufhörten, sich zu bewegen, sank ihr Selbstvertrauen um 20 %; ihre positive Einstellung nahm um 16 % ab, das Energieniveau sank um 23 % und ihre Fähigkeit, mit Stress umzugehen, verringerte sich um 22 %.


Der Gesamtwert für den “State of Mind” der Teilnehmer*innen reduzierte sich nach nur einer Woche ohne Bewegung um durchschnittlich 18 % – von beachtlichen 68 von 100 Punkten bei sportlicher Aktivität auf mittelmäßige 55 von 100 Punkten während der Trainingspause. Die Auswirkungen dieser körperlichen Inaktivität werden in der Videodokumentation Mind Race Experiment die eine Gruppe von Studienteilnehmer*innen begleitet hat, eindrücklich veranschaulicht:


Schon 15:09 Minuten Bewegung können das mentale Wohlbefinden steigern


Die negativen Auswirkungen von körperlicher Inaktivität lassen sich jedoch auch schnell wieder umkehren. So konnte bei den Teilnehmer*innen des Mind Race Experiment eine sofortige Verbesserung ihres Gemütszustandes beobachtet werden, als sie zu ihrem regelmäßigen Sportprogramm zurück kehrten.


Zusätzlich hat Professor Brendon Stubbs Daten von mehreren tausend Proband*innen analysiert, die seit Juni 2021 an der laufenden Uplifting Minds Studie von ASICS teilgenommen haben. Dabei wurde modernste Technologie genutzt, die ein EEG imitiert und die Auswirkungen von Bewegung auf den Geisteszustand der Personen erfasst – unabhängig von Sportart und Region. Das Ergebnis: Bereits eine sportliche Betätigung von 15:09 Minuten kann die mentale Verfassung erheblich beeinflussen.


"Wir wissen, dass Bewegung gut für unsere psychische Gesundheit ist, aber die Auswirkungen von Ruhephasen und Wiederaufnahme der Bewegung sind weniger klar. Dank neuer Technologien und der Mitwirkung mehrerer tausend Personen konnten wir nun genau bestimmen, wie viel Bewegung nötig ist, um eine positive mentale Wirkung zu entfalten. Diese ASICS-Studie trägt dazu bei, das Maß an Bewegung zur Verbesserung der psychischen Gesundheit zu quantifizieren und greifbarer zu machen. Sich Zeit zum Ausruhen zu nehmen, ist dabei allerdings ebenso wichtig. Die Studie zeigt, dass sich das Wohlbefinden der Menschen nach einer Ruhephase sehr schnell wieder erholt, sobald sie wieder regelmäßig Sport treiben," erklärt Professor Brendon Stubbs.