Runterkommen - je hastiger, desto langsamer

Wann haben Sie das letzte Mal absichtlich langsam gemacht? Oder können Sie sich an das letzte Mal erinnern, als Sie gezwungen waren, etwas langsamer zu machen...

vielleicht standen Sie im stau, Ihr Zug hatte Verspätung oder Sie haben hinter einer älteren Person in der Supermarktschlange gewartet: Haben Sie es wohlwollend hingenommen und den Raum genossen, den diese gezwungene Verzögerung an einem andernfalls hektischen Tag geschaffen hat? Nutzen Sie die Gelegenheit, innezuhalten, den Moment zu genießen, sich mit dem Leben zu verbinden. Atmen Sie. Es ist eine Fähigkeit, die sich auszahlen wird, wenn es darum geht, Momente der Entspannung zuzulassen - und eine bessere Alternative, als sich über etwas aufzuregen, was Sie sowieso nicht ändern können.


Einer der besten Ratschläge, die ich je bekommen habe, kam von einem Pferdemeister. Er sagte mir, ich solle langsam machen, um schnell zu sein. Meiner Meinung nach gilt das für alles im Leben. Wir leben, als ob der Tag nicht genug Stunden hätte, doch wenn wir alles ruhig und umsichtig täten, würden wir schneller und mit viel weniger Stress ans Ziel kommen.


In Rom kam es 1986 aus Protest über die Eröffnung eines Fast-Food-Restaurants zu einer Kampagne für Slow Food. Der Grundstein für die Slow-Philosophie war gelegt.


Die Slow-Philosophie versteht sich als Kulturrevolution gegen die Vorstellung, dass schneller immer auch besser ist. Es geht nicht darum, dass alles nur noch im Schneckentempo passiert. Es geht vielmehr um das Bestreben, die Dinge in der angemessenen Geschwindigkeit zu tun und die Stunden und Minuten zu genießen, anstatt sie nur zu zählen. Alles so gut wie möglich und nicht so schnell wie möglich zu tun. Es geht um Qualität vor Qualtität - und zwar in allen Lebensbereichen von Arbeit über Essen bis hin zum Elternsein.


Anweisungen zur Entschleunigung finden Sie in unserem Magazin am 02.10.2018



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