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Regionale Alternativen für Exoten

Exotische Lebensmittel wie Chiasamen und Avocado sind trendy und erleben einen wahren Hype. Regionale Alternativen, die mit gleichen Eigenschaften trumpfen können, rücken dabei in den Hintergrund und geraten in Vergessenheit. Für vier dieser Exoten möchte ich dir das regionale Pendant vorstellen.

PURE! Das digitale Magazin - Regionale Alternativen für Exoten

Leinsamen statt Chiasamen

Flachs wird in Europa bereits seit Tausenden von Jahren angepflanzt. Aus den Fasern der Pflanze entsteht Leinen für die Textilbranche. Die Leinsamen des Flachs wirken sich ähnlich positiv auf das Verdauungssytem aus wie Chiasamen. Der heimische Samen spart nicht

nur CO2 ein, er ist auch um einiges günstiger: ein Kilogramm Chiasamen kostet etwa 14 Euro, ein Kilogramm Leinsamen um die 3 Euro. Leinsamen sollten vor dem Verzehr geschrotet werden, so können sie deutlich besser verwertet werden. Es gibt die Samen bereits

geschrotet zu kaufen. Diese sind jedoch nicht so lange haltbar wie die ganzen Samen.


Hirse statt Quinoa

Fast der gesamte deutsche Quinoa-Import stammt aus Mittelamerika. Hirse stammt zwar ursprünglich aus Asien, wird aber mittlerweile in verschiedenen europäischen Ländern angebaut – darunter auch Deutschland. Hirse ist eine gute Quelle für pflanzliches Eisen. Da Hirse ein Pseudogetreide ist, eignet es sich für Menschen mit Glutenunverträglichkeit.


Walnuss statt Avocado

Avocados werden aufgrund ihrer guten Fette geschätzt. In Deutschland haben wir ein heimisches Superfood, das sogar noch mehr ungesättigte Fettsäuren als die Avocado enthält und selbst im Garten meiner Schwiegereltern wächst: die Walnuss. Walnüsse lassen sich gut und lange lagern. Sie können pur als Snack gegessen werden, als Topping für Salate herhalten oder zu einem Brotaufstrich verarbeitet werden.


Sanddorn statt Zitrone

Die kleinen Sanddornbeeren sind wahre Vitamin-C- Bomben. Sie enthalten fast zehnmal so viel von dem Vitamin wie Zitrusfrüchte. Sanddornpflanzen bevorzugen karge und sandige Böden. An der norddeutschen Küste wachsen sie daher besonders gut. Frisch bekommt

man die Früchte kaum, dafür umso besser verarbeitet in Tee oder Säften.

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