Raus aus dem Hamsterrad

Manchmal stecken wir fest und machen trotzdem Tag für Tag so weiter. Wir merken genau, dass wir eigentlich nicht glücklich und zufrieden sind und gerne etwas ändern würden. Ganz oft reden wir uns dann ein es sei nur eine Phase, die ganz sicher wieder vorbei geht. Aber irgendwie ploppt doch jeden Tag wieder dieser Gedanke auf, dass da noch etwas Besseres, Anderes, Tolleres sein muss.


Erstmal nur die große Unzufriedenheit


Insgeheim weiß man ganz genau, dass man etwas ändern will. Doch erstmal macht der Ist Zustand uns unzufrieden. Manchmal sogar Wut oder Verzweiflung, weil es nicht voran geht und man sich fühlt wie in einem Hamsterrad. Euphorie und der letzte Schritt Richtung Veränderung kommen meist erst etwas später und manchmal muss man dafür erstmal in sich gehen, sich Dinge vergegenwärtigen und herausfinden, was es ist was uns unglücklich macht.


Angst vor Veränderung


Veränderung macht uns per se erst einmal Angst. Raus aus der Komfortzone und rein in etwas Neues, von dem wir gar nicht wissen wie das Neue Etwas aussieht. Vieles ist ungewiss und wir tendieren dazu bei etwas zu verharren, weil wir Angst haben das es unbequem wird. Wichtig ist es, sich erst einmal klar zu machen was man will, was einem wichtig ist und welche Faktoren es sind, die uns unglücklich machen und warum wir eine Veränderung wollen.


Was wünschst du dir?


Wie soll die Zukunft aussehen? Was soll sich ändern? Wonach sehnst du dich? Welche Sachen machen ein besseres Leben aus? Mach eine Liste und benenne die Dinge, die dich glücklich machen könnten und die du jetzt im Augenblick nicht hast. Dabei muss es nicht immer etwas Materielles sein. Wichtig ist auch, dass du dir bewusst machst, dass es dein Leben ist. Du und deine Pläne müssen niemanden gefallen außer dir selbst. Lass dich nicht von Kritik oder negativen Anmerkungen runterziehen. Es darf verrückt sein, es darf einzigartig sein, es darf Mainstream sein oder eben nicht. Hör einfach in dich hinein und schau was dich happy macht. Ein guter Rat von lieben Menschen ist dabei nicht falsch, um eine andere Sicht auf die Dinge zu bekommen. Hauptsache du bleibst bei deiner Entscheidung bei dir.


Überstürze nichts


Auch wenn du vielleicht so unzufrieden mit allem bist wie noch nie und total frustriert bist oder gar wütend. Überstürze deine Entscheidungen nicht. Denn du musst dann erst einmal damit leben. Mach dir bewusst, wie viel Luxus, Reichtum, Erfolg, Güter und Projekte du in Zukunft brauchst, um glücklich zu sein. Deine geplante Veränderung soll dich ja langfristig glücklicher und zufriedener machen und nicht nur kurz deinen Frust über Bestehendes verdrängen. Und vor allem soll sie dir nicht zunehmend mehr Stress bereiten, damit du deine Zeit nur noch mit Arbeiten verbringst, um dir deine neue Veränderung leisten zu können.


Und dann kommt ja eh alles anders


Wir können unsere Veränderung so gut planen wie wir wollen. Es wird trotzdem alles anders kommen. Wenn du dir das bewusst machst, wird es einfacher. Dann kannst du auch akzeptieren, wenn etwas nicht so kommt wie du es dir vorgestellt und gewünscht hast. Trotzdem heißt das im Umkehrschluss nicht, dass Veränderung schlecht ist. Hab immer ein Ass im Ärmel, einen Plan B, falls etwas mal nicht so kommt, wie du es willst. Das beruhigt dich und lässt dich ohne große Rückschläge weiter deine Ziele verfolgen.


Hör auf dein Herz


Es wird deine persönliche Veränderung sein, deinen Mut den du aufbringen musst, um etwas an deiner Situation und deinem Leben zu ändern. Wichtig ist, dass du weißt was du willst und dass du hinter deiner Entscheidung stehst. Dann wird diese Veränderung wunderbar! Versprochen!