Plastikfrei! Herausforderung oder doch ganz einfach?

Wie oft am Tag läuft dir Plastik über den Weg? Bewusst oder unbewusst zieht sich der Gebrauch von Plastik durch unseren Tag. Im Alltag nutzen oder benutzen wir so 100-fach Artikel aus Plastik oder Artikel in denen Plastik enthalten ist. Häufig denken wir es geht nicht anders, weil wir auf gewisse Produkte gar nicht verzichten können oder glauben es gibt keinen Ersatz ohne Plastik. Plastik schadet unserer Erde und findet sich immer mehr als Müll in unseren Weltmeeren. Vielleicht geht es nicht ganz ohne, aber zumindest weitestgehend.

Der tägliche Gang ins Bad

Fangen wir morgens im Bad an. Die Zahnbürste ist aus Plastik. Die Borsten meist aus Kunststoff. Das muss nicht sein. Es gibt tolle Alternativen aus Bambus. Bambuszahnbürsten sind gänzlich plastikfrei und langlebiger als normale Zahnbürsten. Und auch zur Zahnpastatube gibt es Alternativen. Entweder Zahnpasta in Glasbehältern nutzen oder auf Zahnputztabletten zurückgreifen.


Täglich pflegen wir unsere Haut und Haare mit Produkten aus Plastik – wenn wir uns das mal bewusst vor Augen führen, klingt das gar nicht mehr so toll. Lieber mal auf feste Seifen zurückgreifen oder sich die Gesichtscrème selbst herstellen. Der Verzicht auf Shampoo in herkömmlichen Plastikflaschen hilft dabei den Kauf von nicht recyclefähigen Produkte zu vermeiden. Gleichzeitig minimiert sich die eigene Müllproduktion. Auch rasieren muss nicht mehr mit Hilfe von Plastik- oder Einwegrasierern sein. Der gute, alte Rasierhobel wird gerade wieder zum Renner und ist dabei ebenso wie die Bambuszahnbürste wirklich langlebig.


Ab ins Büro – mit dem nachhaltigen Kaffeebecher to go

Nur noch schnell beim Bäcker vorbei und einen Coffee to go im Plastikbecher holen? Das sollte der Vergangenheit angehören. Viele Unternehme haben bereits auf Pappbecher umgestellt oder tolle wiederverwendbare Becher eingeführt. Oder du nimmst einfach den eigenen Becher mit und lässt dir deinen Kaffee abfüllen.


Comeback des Jutebeutels

Die Supermärkte haben längst reagiert. Plastiktüten gibt es, wenn überhaupt nur noch zu kaufen. Der Jutebeutel und auch das Einkaufsnetz sind eine tolle Alternative und feiern gerade ihr Comeback. Und wenn du beim Obst oder Gemüse Einkauf deine Produkte in eine Papiertüte packst oder unverpackt mitnimmst, reduzierst du auch hier deinen Plastikverbrauch enorm.


Das Ende von Plastik in deiner Küche

Plastikdosen oder auch die klassischen Tupperdosen sind wohl das Offensichtlichste plastikhaltige in deiner Küche. Glasbehälter geben weniger Schadstoffe ab und sehen dazu noch echt toll aus.


Und auch beim Spülen gibt es plastikfreie Möglichkeiten zum klassischen Spülschwamm. Wie wäre es denn passend zum Holzkochlöffel mal mit einer Spülbürste aus Holz? Und sogar die Küchenrolle von der wir denken, sie sei nur aus Papier kann ersetzt werden. Mit Baumwolltüchern oder Stofftüchern. Und auch das Trinken von Leitungswasser spart den Einkauf von Plastikflaschen.


Manchmal sind es die kleinen, ganz unbedeutend erscheinenden Dinge, die in Summe gesehen einen großen Unterschied machen. Im Prinzip ist es ganz einfach. Vielleicht ist nicht alles für jeden von uns etwas. Wenn wir aber alle einen kleinen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten und wo wir können auf Plastik verzichten, bewegen wir gemeinsam etwas Großes!