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Nachhaltig Leben: 5 Dinge, die du im Jahr 2020 nicht mehr brauchst

Du hast dir zum Vorsatz gemacht, nachhaltiger zu leben, weißt aber noch nicht, wie du es so richtig anpacken sollst? Damit bist du nicht allein. Viele Menschen kämpfen noch mit der Umstellung in ein nachhaltiges Leben. Wir wissen nicht, wo wir überhaupt anfangen sollen. Mit unseren fünf nachhaltigen Alternativen zeigen wir dir, wie du mit nur kleinen Dingen aus dem Alltag nicht nur die Welt, sondern auch dein Leben verbessern kannst.

PURE! Das digitale Magazin: Nachhaltig Leben: 5 Dinge, die du im Jahr 2020 nicht mehr brauchst

Tagtäglich werden wir mit negativen Nachrichten über Massentierhaltung, Luftver-schmutzung, Nitrat im Grundwasser oder Mikroplastik im Essen überflutet. Das alles ist ziemlich eklig. Doch wir empfinden uns nur als ein kleines Rädchen in einem System, das nichts ausrichten kann. Doch du bist aber gar nicht so machtlos, wie es sich manchmal anfühlt. Es gibt viele Unternehmen, die sich mit ihren tollen nachhaltigen Produkten bereits Gedanken gemacht haben und nur auf deine Unterstützung warten.


1. Küchenrolle

7.000.000.000 Küchenrollen werden pro Jahr in Deutschland verbraucht und nach nur einem Gebrauch entsorgt. Hier ist ein nachhaltige Entscheidung zu treffen ein guter Gedanke. Du nutzt bereits Recycling Papier? Das ist natürlich ein Anfang. Aber die nachhaltigste Alternative sind wiederverwendbare Küchentücher: Unpaper-Towels für die Küche. Haushaltstücher zum Putzen.


2. Backpapier

Dauerbackmatten, besonders aus Silikon, sind Trendsetter und für wenig Geld bereits in jedem Discounter um die Ecke erhältlich. Leider werden immer wieder gesundheits-schädliche Stoffe, wie zum Beispiel Terpene gefunden, die bei hohen Temperatur frei gesetzt werden. Es gibt aber auch teflonbeschichtete Backmatten aus Glasfaser, die du vielfältig verwenden kannst. Für Brot, Brötchen und Pizza empfehlen wir einen Pizzastein.


3. Shampoo und Conditioner

In den meisten Shampoos verstecken sich Mikroplastik und andere gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe wie schaumbildende Lauryl-Sulfate, synthetische Tenside oder Silikone. Für schönes Haar brauchst du kein Shampoo! "No Poo" (Abkürzung für No Shampoo)– das steht für Haare waschen ohne Shampoo und ist der neue Kosmetik-Trend. Es reicht aus, deine Haare auch mit Natron, Roggenmehl (+ Kaffee) zu waschen und mit Apfelessig nach-zuspülen. Klingt das für dich etwas befremdlich? Dann nutze Haarseife, festes Shampoo oder Shampoo mit natürlichen Inhaltsstoffen in der Glasflasche. Unser Lieblingsöl für die Haarspitzen ist kaltgepresstes-Bio-Arganöl. Einfach einen Teelöffel auf die Handfläche geben, verreiben und in die Haarspitzen einkneten, dann wird sich der Ansatz nicht fettig. Achte auf natürliche Pflanzen aus Glasflaschen.


4. Teure Tampons, Binden

Wir Frauen können aufatmen: Der lächerliche Luxus-Steuersatz auf Frauen-Hygieneartikel ist gekippt. Binden und Tampons sind aber immer noch relativ teure regelmäßige An-schaffungen, bei denen zudem viel Müll anfällt und viele Ressourcen vergeudet werden. Zum Glück wurde die Menstruationstasse entwickelt. Mehrfach verwendbar und einfach im Gebrauch.


5. Rasierklingen

Frauen sollten beim Kauf von Drogerieartikeln wie zum Beispiel Rasierutensilien, besser genau hinschauen. Hast du schon von der Pink Tax gehört? Die Verbraucherzentrale Hamburg hat herausgefunden, dass die Preise für nahezu identische Rasierprodukte bei Frauen im Schnitt 38 % höher sind. Eine ganz schöne Frechheit! Eine nachhaltige Lösung ist ein Mehrfachrasierer. Rasierhobel verursachen keinen Müll, die Klingen sind recycelbar und der Hobel ist praktisch unkaputtbar.

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