Momente der Ruhe

Wann war dein letzter wirklich bewusster Moment der Ruhe? Ein Moment nur für dich? Ohne äußere Einflüsse wie dein Smartphone, deinen Laptop, das Radio, ohne To Do Listen, Verabredungen die eingehalten werden müssen und lästige Termine? Kannst du dich überhaupt noch daran erinnern?

Gab es so einen Moment oder Momente in der letzten Zeit für dich? Es geht vom beruflichen Stress über den klassischen Freizeitstress rund um Hobby und Kinder. Alles ist bis in die kleinste Minute durchgeplant und organisiert. Bewusste Momente der Ruhe sind da quasi nicht vorhanden.


Erkenne die Warnsignale

Stress ist so unser aller täglicher Begleiter. Meist nehmen wir es schon als ganz normal wahr, dass wir am Abend Kopfschmerzen haben oder uns der Rücken weh tut. Meist schlafen wir dann auch noch schlecht. Das Ergebnis ist eine geringere Konzentrationsfähigkeit, wir fühlen uns ausgelaugt, müde, überarbeitet und sind leichter reizbar. Es ist wie im klassischen Hamsterrad. Es geht nur noch darum zu funktionieren und alle Aufgaben abzuarbeiten. Immer weiter und weiter. Höchste Zeit sich eine Auszeit zu nehmen!


Gönn dir eine Pause

Jeder von uns wünscht sich das zwischendurch – kleine Momente der Ruhe – einfach mal abschalten und loslassen können, mal an nichts denken zu müssen. Zeit für mich – absolut lebensnotwendig, kommen diese Momente doch im Alltag immer zu kurz. Nimm dir deine Auszeit ganz bewusst, plane sie ganz fest in deinen Tagesablauf ein. Vielleicht fällt es dir am Anfang schwer, dich einfach mal alleine in einen Raum oder an einen Ort deiner Wahl zurückzuziehen, durchzuatmen und neue Energie zu tanken. Du wirst aber schnell merken wie gut dir das tut. Dabei kommt es nicht unbedingt auf die Länge deiner Pause an. Selbst 5 Minuten abschalten können schon helfen.

5 Methoden für deine Entspannung

Auf Kommando entspannen klingt erstmal gar nicht so einfach. Deswegen gibt es 5 Methoden mit denen man einfacher zu sich findet, den Stress unterbrechen und runterkommen kann. Meditation ist da wohl die Bekannteste. Meditieren wirkt sich wissenschaftlich nachgewiesen positiv auf die Gesundheit aus. Mit Meditation und der richtigen Atmung lernt man bewusst Gelassenheit, die eigene Konzentration zu fördern und einen achtsameren Umgang mit Entspannung. Fantasieren geht da schon etwas weiter.


Am besten geht Fantasieren, wenn man einer Geschichte lauscht und sich in die Situation herein versetzt. Häufig sind es auch hier entspannte Spaziergänge oder Meeresrauschen, welche aktiv die Entspannung fördern sollen. Bewegung ist wohl eher der Klassiker und irgendwie das naheliegendste Allheilmittel. Egal ob Spaziergang oder Yoga. Malen kennt man wohl am ehesten noch aus Kindertagen. Erinnerst du dich wie unheimlich beruhigend malen war? Das Beste am Malen: Dein Gehirn kann mal abschalten und sich ausruhen. Klassische Musik? Klingt erstmal spießig, kann aber helfen, dass wir zur Ruhe kommen, da sie den Blutdruck senkt und Stress reduziert.


Ganz egal für welche Methode du dich entscheidet – gönn dir einfach mal eine Pause und besinn dich nur auf dich. Du wirst merken, dass es dir innerhalb kürzester Zeit besser geht und du viel entspannter bist.