Ideen für mehr Minimalismus im Leben

Aktualisiert: 3. Nov 2019

Minimalismus zu leben, beinhaltet nicht nur, sich von Dingen zu trennen, die man nicht mehr gebrauchen kann. Es bedeutet natürlich auch, entstandene Leere nicht sofort wieder mit neuen Anschaffungen zu füllen. Dieser Lebensstil umfasst außerdem neben der Art, wie wir wohnen, auch unser Arbeitsumfeld und unser Konsumverhalten.



Minimalistisch Wohnen

Je mehr Wohnraum wir haben, desto geneigter sind wir, diesen mit Möbel, Dekoration und anderen Dingen zu füllen. Noch dazu bedeutet mehr Quadratmeter in der Regel mehr Miete oder Kauf- und Baukosten. Leben auf kleinem Raum spart Geld und kann noch dazu ein Gefühl von Freiheit vermitteln.


Eine weitere Form des minimalistischen Wohnens sind originelle Wohnsituationen wie das Leben in einem Container, einem Bauwagen, einem sogenannten "Tiny House", also Minihaus, oder einem Lehmhaus. Meist gehen hier Minimalismus und ökologisches Denken Hand in Hand. Je kleiner mein Lebensraum, desto weniger Energie verbrauche ich. Manche Wohnsysteme wie einige neu entwickelte Bau- oder Zirkuswagen arbeiten mit eigener Solaranlage und Regenwasser-Wiederaufbereitung.


Minimalistisches Arbeiten

Wie haben uns in diesem Artikel unter anderem mit einem minimalistisch eingerichteten Arbeitsplatz beschäftigt, denn er verhindert Ablenkung und verhilft zu mehr Klarheit und Konzentration. Minimalistisches Arbeiten kann jedoch noch viel weiter gefasst werden. Hierzu zählt ebenso die Auseinandersetzung mit meiner Arbeits- und Lebenszeit. Habe ich zum Beispiel die Möglichkeit, meine Arbeitszeit zu reduzieren und Zeitzeit zu arbeiten? Ein Weniger an Arbeitszeit bedeutet ein Mehr an Lebenszeit. In einem weiteren Blogartikel werden wir das Thema "Arbeit und Beruf" noch näher behandeln.


Minimalistischer Konsum

Hier schließt sich der Kreis, denn wie schon angesprochen bedeutet Leere zu schaffen, diese mit Sinnhaftigkeit und Lebensqualität zu füllen, nicht mit neuen Gütern. Minimalistisch zu konsumieren, heißt, nur das zu kaufen, was man wirklich braucht. Keine großen Vorräte zu bunkern, nicht zu sammeln, in punkto Musik, Filme und Bücher auf digitale Versionen umzusteigen, Bücher, Filme, und Kleidung zu leihen, statt zu kaufen, Unnötiges zu verschenken, zu recyceln oder zur Not wegzuwerfen sowie Dinge öfter secondhand statt neuwertig zu besorgen. Hinterfragen wir unser Kaufverhalten, gehen wir ökologisch vor, schonen unseren Planeten und reduzieren Müll.

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