Lerne, richtig zu kommunizieren

Aktualisiert: 15. Aug 2018

Viele Stresssituationen entstehen in unserem täglichen Miteinander beziehungsweise durch die Kommunikation mit unserem Mitmenschen.



Jeder kennt solche Situationen, in denen man sich falsch verstanden fühlt, eine Aussage vom Gegenüber falsch ankommt oder gar der Ton unangebracht ist. Oft ist es aber auch schon die Körperhaltung, die der Botschaft eine andere Bedeutung gibt, als es eigentlich gemeint ist. Schwierig ist auch die Nicht-Kommunikation, also dass etwas unausgesprochen bleibt oder die Person gegenüber Gedanken lesen soll bzw. doch eigentlich wissen sollte, wie wir uns fühlen/denken. Wenn wir lernen, einige Grundregeln der Kommunikation einzuhalten, lassen sich viele Stressmomente abmildern oder sogar vermeiden.


Ich-Botschaften

Wir alle tun es und das ständig - wir reden davon, was man alles kann oder sollte: "So etwas macht man sicht", "Dabei fühlt man sich schlecht", "Davor hat man Angst". Immer wenn wir das Wörtchen "man" benutzt, verallgemeinern wir. Versuche, bei dir zu bleiben, und sprich in Ich-Botschaften: "So etwas tue ich nicht", "Dabei fühle ich mich schlecht" oder "Das macht mir Angst".


Versuche vor allem in Konfliktsituationen bei dir zu bleiben. Das hilft dem anderen, sich nicht angegriffen zu fühlen und in eine starke Verteidigungshaltung zu gehen. Sage anstelle "Du hast nie Zeit für mich" lieber: "Ich bekomme dann schnell das Gefühl, vernachlässigt zu werden. Oder statt "Du unterstützt mich überhaupt nicht im Haushalt" sage: "Ich fühle mich überfordert mit all den Aufgaben, die ich im Haushalt habe."


Sagen, was ich will

Anstatt aufzulisten, was du alles nicht willst, solltest du anfangen, klar zu formulieren, was du stattdessen möchtest. Statt "Ich will nicht schon wieder alles allein machen" sage: "Ich wünsche mir Unterstützung." Statt "Ich finde es ätzend, jeden Tag dafür verantwortlich zu sein, dass wir etwas zu essen auf dem Tisch haben" äußere den Wunsch: "Ich will maximal dreimal in der Woche kochen".


Klare Botschaften senden

Sprich klar aus, worum es dir geht und was du möchtest. Vermeide es, Dinge indirekt anzusprechen und indirekte Forderungen zu stellen wie: "Hier im Büro ist es aber kalt". Sage lieber: "Könntest du bitte so nett sein und das Fenster schließen."


Höre aufmerksam zu

Auch wenn es banal klingt - es ist wichtig, dass du deinem Gesprächspartner aufmerksam zuhörst und auf das, was er sagt, Bezug nimmst. So fühlt er sich eher ernst genommen und besser verstanden.


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