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Laufen im Herbst: Weg mit den Ausreden, her mit der Motivation

Kühlere Temperaturen, bunte Blätter, frische Luft: Hurra! Der Herbst kündigt sich mit all seiner Schönheit an. Gerade jetzt gibt es draußen viel zu entdecken. Die Natur ist wunderbar bunt - der Herbst ist perfekt zum Laufen, vor allem für Einsteiger.


Geht es dir auch so, dass in deinem Freunde- und Bekanntenkreis mittlerweile fast jeder läuft? Ab und an hast du vielleicht auch schon darüber nachgedacht, mit dem Laufen zu beginnen, aber du fragst dich ehrlich: Ist Laufen wirklich so toll, wie alle immer behaupten und ist es überhaupt sinnvoll im Herbst zu starten?


Und schon ist er da, wir nennen ihn liebevoll "der innere Schweinehund", diese fiese lernfähige Kreatur, wenn es um Disziplinlosigkeit und faule Ausreden geht. Der innere Schweinehund gönnt sich wahrscheinlich lieber einen leckeren Tee und lümmelt mit Freunden auf dem Sofa, anstatt sich ins Laufoutfit zu werfen und motiviert der Straße zu stellen. Aber ich kann dich beruhigen - auch erfahrene Läufer brauchen ab und an einen kleinen Anschubser.

Ich möchte dich zu einem kleinen Experiment einladen: Hast du schon einmal "10 Gründe gegen das Laufen" in eine Suchmaschine eingegeben? Du wirst über das Ergebnis überrascht sein...


Doch mal ganz ehrlich, gibt es wirklich ernsthafte Gründe im Herbst nicht zu laufen?

Laufexperten raten: Nicht der Frühling oder Sommer, sondern der Herbst ist die beste Zeit mit dem Laufen einzusteigen. Wir sagen dir auch warum das so ist:


Die besten Gründe im Herbst zu starten

Die kurzen Tage im Herbst machen schlechte Laune – das liegt am fehlenden Sonnenlicht. Dadurch kann der Körper weniger Glücksgefühle produzieren. Diese werden aber beim Laufen ausgeschüttet. Stresshormone werden abgebaut und du wirst dich nach dem Lauf unglaublich entspannt fühlen.


Der Herbst bietet dir viel bessere Laufbedingungen. Es läuft sich bei milderen Temperaturen einfach besser, wie bei der 30 Grad Sommerhitze. Bereits Temperaturen ab 20 Grad bremsen dich in der Geschwindigkeit und du schaffst kürzere Strecken.


Dein Immunsystem wird gestärkt: Bei den kühleren und oder sogar feuchteren Temperaturen, in Kombination mit der körperlichen Anstrengung, muss dein Immunsystem normalerweise härter arbeiten. Taste dich langsam an deine Trainingseinheiten heran und gehe nicht gleich von null auf hundert. Wenn du übertreibst, wirst du krank, statt deine Abwehrkräfte zu stärken. Wir verordnen absolute Trainingspause, wenn dich die Erkältung erwischt hat. Nimm das nicht auf die leichte Schulter und starte die nächsten Einheiten wieder langsam.


Wichtige Tipps für einen erfolgreichen START

1. Wähle deine Kleidung angepasst an die Temperatur aus. In den ersten10 Minuten darf dir ruhig etwas kühl sein. Ansonsten schwitzt du später einfach zu viel. Dünne Handschuhe sind auch kleine Helferlein, damit dir anfangs nicht kalt ist. Vergiss nicht auf eine Kopfbedeckung zu achten. Der größte Teil der Körperwärme geht nämlich über den Kopf verloren.


2. Zwischendurch kann man sich ruhig etwas gönnen, das motiviert und spornt zusätzlich an. Shoppe am besten Funktionskleidung. Sie transportiert die Feuchtigkeit besser nach außen und hält dich bei den Temperaturen gleichzeitig noch warm. Shirts und Hosen aus Baumwollen haben den Nachteil, dass sie den Schweiß aufsaugen und zu schlecht trocknen. Du kühlst viel schneller aus und wirst krank.


3. Bitte nicht "kalt" starten. Bei niedrigen Temperaturen brauchen unsere Muskeln länger um warm zu werden. Daher gilt: Lieber etwas langsamer starten und dann das Tempo steigern. Wenn du dich sonst beispielsweise ca. 10 Minuten warm läufst, kannst du im Winter ruhig noch etwas drauf packen.


4. Bei kühleren Temperaturen nur durch die Nase ein- und auszuatmen. Das ist, wenn es anstrengend wird, gar nicht so leicht. Fällt es dir am Anfang noch schwer, dann atme durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. Sonst lassen Halsschmerzen nicht lange auf sich warten.


5. Beende deinen Lauf ganz locker und verzichte auf den Schlusssprint. Eine Minute auslaufen reicht aus, um den Puls wieder zu senken. Zu Hause kannst du noch Dehnungsübungen durchführen. Vielleicht besitzt du bereits eine Faszienrolle, die sich hierfür wunderbar eignet.


Wie du siehst, spricht viel für das Laufen im Herbst. Genieße die Natur, die Sonnenstrahlen und tanke ausreichend Vitamin D bevor Frost und Winter Einzug halten.

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