Harte Schale – gesunder Kern

Nervennahrung, die es in sich hat: Nüsse sind gesunde Allrounder, sie geben Power, machen lange satt und stecken voller Nährstoffe, die uns fit halten.

Gemahlen im Kuchen, geröstet auf dem Salat oder als energiereicher Snack feiern Nüsse jetzt Hochsaison. Vorab: nicht alle Nüsse mit harter Schale und essbarem Nusskern gehören streng genommen zu den Nüssen.


Zu den bekanntesten und „echten“ Nusssorten zählen die Haselnuss, die Walnuss und die Macadamianuss. Die Erdnuss hingegen zählt zu den Hülsenfrüchten und die Mandel zum Steinobst. Pistazien und die Kokosnuss bleiben ebenfalls außen vor. Von Interesse ist das nicht nur für Pflanzenfreunde. Auch Allergiker können von dem botanischen Unterschied profitieren. Das ist oftmals der Grund weshalb Erdnüsse für Walnuss- oder Haselnuss- Allergiker besser verträglich sind.


Ein Fitnessprogramm für Körper, Geist und Seele

Doch mal abgesehen davon, dass sie himmlisch schmecken. Vor etwa tausend Jahren zählten sie neben Wurzeln, Beeren und Pilzen zur Grundnahrung des Menschen. Heute knabbern wir sie als Snack, unterstützen uns konzentrierter zu arbeiten und stärken unsere Nerven, wenn sie mal wieder „blank“ liegen. Nüsse sind auch optimale Energielieferanten, gerade für (Freizeit-)Sportler. Sie regulieren die Blutfette und stärken so Herz und Kreislauf. Dank der enthaltenen B-Vitamine können wir konzentrierter arbeiten und trainieren.


Forscher der Harvard University in Boston fanden sogar heraus, dass Darmkrebspatienten, die regelmäßig Haselnüsse, Walnüsse oder Mandeln zu sich nahmen, eine 57 Prozent höhere Chance die Krankheit zu überleben. Sie kommen nicht nur dem Darm, sondern auch dem Verdauungstrakt zugute, Kokosnuss schützt die Leber.


Paranüsse sollen die Bildung bösartiger Tumore hemmen und sorgen wegen des Selen-Anteils für eine Entgiftung. Pekanüsse sind wegen des enthaltenen Vitamins A gut für die Augen, Pistazien haben fast so viel hochwertiges Protein wie Erdnüsse und stärken wegen des Kalziums Knochen und Zähne. Der relativ hohe Vitamin-E-Anteil unterstützt den Körper im Kampf gegen freie Radikale. Sie liefern unserem Körper reichlich Magnesium, Kalzium, Kalium, Phosphor, Vitamine sowie Ballaststoffe und ungesättigte Fettsäuren – auch bekannt als Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren.


Nüsse sind zwar auf den Fettgehalt gesehen keine „Leichtgewichte“ Generell enthalten sie zwischen 35 und 70 Prozent fett. Als Beispiel: Eine halbe Tüte Haselnüsse liefert mit 100 Gramm genauso viel Fett wie sechs Esslöffel Butter. Gerade für Trainierende kann das von Interesse sein: Schon eine Handvoll Nüsse, die schnell und einfach zu verzehren ist, ersetzt eine Hauptmahlzeit.


Um von ihr als „Brainfood“ zu profitieren, sollte man laut der Gesellschaft für Ernährung 25 Gramm Nüsse pro Tag naschen. Das entspricht eben einer Handvoll Nüsse oder vier Walnusshälften.


Wer sich an die Verzehrempfehlung hält, kann nur profitieren. Ein knick, knack auf den gesunden Knabberspaß!


Tipps rund um die Nuss

  • Klappert der Kern, ist es ein Zeichen dafür, dass die Nuss eingetrocknet, alt oder verschimmelt ist.

  • Wegen ihres Fettgehalts werden die Nüsse leicht ranzig. Wir empfehlen für die Lagerung im eigenen Heim Aufbewahrungsorte, die immer kühl, dunkel, trocken und luftdicht sind.

  • Paranüsse zu knacken kann so einfach sein: Lege sie einfach für eine Stunde in das Gefrierfach. Die niedrige Temperatur verändert die Struktur der Schale und lässt sie dadurch ganz einfach knacken.


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