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Espressokannen-Meditation

Eine Freundin von uns hat eine dieser Espressokannen, bei denen man etwa zehn Minuten warten muss, bis der Kaffee fertig ist. Währenddessen erledigte sie eilig verschiedene Hausarbeiten, um dieses bisschen Zeit, die der Kaffee brauchte, nicht zu verschwenden. Meistens rannte sie dann morgens aus dem Haus und wünschte sich, sie hätte meditiert. Doch sie wusste nicht, wie sie dies in ihren vollgepackten Tag hätte einbauen sollen.

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Sie beschloss, etwas zu ändern und morgens keine Hausarbeiten mehr zu verrichten. Die nehmen, wie ihr schließlich bewusst wurde, sowieso niemals ein Ende. Nun setzt sie den Kaffee auf und meditiert, bis er fertig ist. Die Meditation mit dem gewohnten Kaffeekochen zu verbinden, half ihr, sie in ihre Morgenroutine zu integrieren.


Mach du es ebenso zum Teil deiner Morgenroutine, dir für dich selbst Zeit zu nehmen. Meistens achten wir darauf, wie wir aussehen, bevor wir das Haus verlassen, aber wir sollten unsere Aufmerksamkeit auch darauf richten, wie wir uns fühlen, bevor wir der Welt da draußen gegenübertreten. Wir glauben, dass ein täglicher Check-in mit uns Selbst genauso wichtig ist, wie das Anziehen und Zähneputzen.


Auch, wenn du keine italienische Espressokanne hast: Gibt es vielleicht eine ähnliche Gewohnheit in deinem Leben, die du mit einem Moment morgendlicher Stille und Kontemplation verbinden kannst?


Such dir bewusst solche Räume, in denen du still sein kannst.

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