Die fünf schönsten Wanderwege in Österreich

Wo lässt sich die Natur besser genießen als in den Bergen? Hier fünf der schönsten Wanderwege Österreichs. Schon kurze Wanderungen wirken sich positiv auf die Gesundheit.

1. Steiermark: Von der Reiteralm zum Spiegelsee

Wer die Natur der Region Schladming-Dachstein in ihrer vollen Pracht genießen möchte, ist mit einer Wanderung von der Reiteralm zu dem berühmten Spiegelsee bestens beraten. Wer die rund 5 Kilometer lange Wanderung auf sich nimmt, wird mit einem Naturschauspiel der besonderen Art belohnt: An ruhigen und windstillen Tagen spiegelt sich nämlich das Dachstein-Gebirge in dem See. Wer noch genügend Energie hat, erreicht nach einem kurzen Anstieg auch den Obersee, welcher zwischen den Gipfeln des Rippetegg und Schober liegt. Den Fleißigen bietet sich hier ein herrlicher Panoramablick zum Dachstein und zur Bischofsmütze. Besonders empfehlenswert ist die Wanderung am 1. Sonntag im Juli, denn an diesem Tag findet auf der Reiteralm das traditionelle Almrauschblüten-Fest statt.


2. Salzburg: Salzburger Almenweg

Ganze 350 Kilometer lang ist der seit 10 Jahren beständige Salzburger Almenweg. Den Namen bekam der aus 31 Etappen bestehende Weg durch die 120 urigen Almhütten, die entweder zur Übernachtung oder zum Jausnen einladen. Auf den 31 Wander-Routen ist für jeden etwas dabei. Viele davon sind auch für Einsteiger und Familien mit Kindern geeignet, aber auch echte Gipfelstürmer kommen hier auf ihre Kosten.


3. Kärnten: Der Millstätter See Höhensteig

Auf dem Millstätter See Höhensteig lässt sich der berühmte See in 13 Tagen komplett umrunden. Wem eine solch umfangreiche Wanderung zu viel des Guten ist, der sucht sich einfach eine der Etappen aus. Der Wanderweg ist nicht darauf ausgelegt, möglichst schnell die Strecke hinter sich zu bringen, sondern lädt immer wieder zum Staunen und Entdecken ein. Wunderschön ist beispielsweise die dritte Etappe, die über den höchsten Gipfel am Millstätter See Höhensteig, den "Großen Rosennock" führt. In dem Biosphärenpark Nockberge wandert man vorbei an dem malerischen Nassbodensee, an schroffen Felsen und seltenen Pflanzen wie beispielsweisen Kohlröserl oder Bergazalee. Der Rückweg führt vorbei an der Erlacher Bockhütte. Beliebt bei Wanderern ist beispielsweise die "Frigga", ein herzhaftes Gericht aus Eiern, Käse und Speck.


4. Tirol: Venediger Höhenweg

Eine der schönsten Wanderrouten in Osttirol stellt zweifellos der Venediger Höhenweg dar. Um die rund 58 Kilometer des Höhenwegs zu bestreiten sind rund sechs Tage nötig. Für Tagestouren lohnt es sich aber lediglich eine der sieben Etappen zu bestreiten. Für all jene, die die Aussicht auf den Großvenediger ohne eine schweißtreibende Wanderung genießen wollen, empfiehlt sich ein Teil der zweiten Etappe. Ausgangspunkt für diese ist der Parkplatz Wiesenkreuz im Dorfertal, von dort aus erreicht man in etwa 2,5 Stunden die urige Johannishütte, von der aus man einen der besten Ausblicke auf den fünftgrößten Berg Österreichs sowie die umliegende Gletscherlandschaft hat.


5. Vorarlberg: Der grüne Ring

Nicht nur im Winter ist die Lech Zürs am Arlberg ein beliebtes Reiseziel. Auch im Sommer hat die Region einiges zu bieten. Unter anderem die Weitwanderung "Der Grüne Ring". Dabei handelt es sich um eine dreitägige Etappen-Wanderung, die an zahlreichen Bergseen, Flüssen, Wasserfällen und Bergkämmen vorbeiführt. Kurzweilig wird diese Strecke nicht nur durch die atemberaubende Natur, sondern auch durch die mit viel Charme und Humor inszenierte Sagenwelt, die sich am Weg immer wieder erkunden lässt. Für Familien ist vor allem der "Grüne Rätselring" zu empfehlen. Mit einem Arbeitsbuch ausgestattet können die Kids, während sie die Natur entdecken, wie Detektive von Lech bis zur Rud-Alpe hinauf wandern. Am Weg finden sich zahlreiche Stationen, bei denen es immer wieder Aufgaben zu lösen und Geheimnisse zu entdecken gibt.

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