Die 8 Expertentipps gegen Neid und Missgunst

Jeder von uns kennt Gefühle wie Neid, Eifersucht, Missgunst und Schadenfreude.

Eifersucht lässt Menschen zum Mörder werden, Neid zum Dieb, Zwietracht zum "Mobber" und aus Missgunst wünschen wir anderen Menschen Leid an den Hals. Und wenn es ihm oder ihr danach schlecht geht, blüht die Schadenfreude.

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So sind wir schon erzogen worden. Damals haben uns die Eltern erzählt, dass der Nachbars-junge besser Klavier spielen kann und Spitzen-Zensuren nach Hause bringt oder wir uns ein Beispiel an unseren Geschwistern nehmen sollten, wie vorbildlicher und gewissenhafter sie doch sind. Wir beginnen uns mit anderen zu vergleichen, wenn wir miteinander, gegen-einander, untereinander bewertet werden.


Frauen und Männer sind unzufrieden mit ihrem Körper, fühlen sich unattraktiv und minderwertig. Ein Betroffener sagte: "Ich empfinde richtige Hassgefühle, wenn ich ein verliebtes glückliches Paar sehe, sie hatten das, was ich nicht haben konnte. Dafür habe ich mich selbst gehasst." Wir blicken kritisch und missgünstig auf unser Umfeld und verstricken uns in Mindwertigkeitskomplexen. Unser Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und die eigene Zufriedenheit leidet.


Was also kannst du tun, wenn dich der Neid packt?


1. Versuche, dich nicht mit anderen zu vergleichen, sondern nur mit dir selbst.


2. Mach dir bewusst, dass es keine Maßstäbe für eine Lebensweise gibt: Gestalte das Leben, nach deinen Vorstellungen und Wünschen. Lass dich nicht ständig dadurch verunsichern, dass andere es vermeintlich besser haben.


3. Versuche herausfinden, welche Faktoren den Neid in dir wachsen lassen: Wahrscheinlich, weil du unzufrieden mit deiner jetzigen Situation/Aussehen/Beruf etc. bist.


4. Stärke deinen Selbstwert: Wer mit sich selbst zufrieden ist, muss auch nicht anderen ihre Erfolge neiden.


5. Vergleiche dich mit Personen, denen es schlechter geht: Du kannst auf die absoluten Gewinner-Typen blicken, aber dabei wirst du nur verlieren. Vergleiche dich besser mit Menschen, die es schlechter haben. Ersteres weckt Neid, zweiteres Dankbarkeit.


6. Verändere die Perspektive: Du bist auf den Freund neidisch, der beruflich so vieles erreicht hat? Überleg dir, welche Vorteile es hat, nicht so erfolgreich zu sein wie er. Du hast vielleicht Familie oder kannst deinen Alltag achtsamer gestalten.


7. Nutze Neid als Ansporn: Hinterfrage, ob du das, was der andere hat, wirklich haben willst.


8. Sei dankbar für das, was du hast.

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