Das Geheimnis der Rauhnächte und wie Du sie für Dich nutzen kannst

Die Zeit vom 25. Dezember bis zum 6. Januar wird als die sogenannten Rauhnächte bezeichnet. Es ist eine Zeit der Orakel, der Weissagungen, der Auflösung und des Neubeginns, der eine besondere Magie innewohnt.

Die 12 Nächte ergeben aus den 6 letzten Tagen des alten Jahres und den 6 ersten Tagen des neuen Jahres. Sie stehen symbolisch für die 12 Monate eines ganzes Jahres. Jede einzelne Nacht steht für einen ganz bestimmten Monat.


Die Bezeichnung „Rauhnächte“ kommt von rauh, wie wild und Rauch oder Räuchern- damit war früher das Vertreiben der bösen Geister gemeint. In dieser Zeit darf also gründlich geräuchert werden - das Haus, die Wohnung, die Kleidung und was einem sonst noch so einfällt. Auch magische Handlungen, Opfergaben ins Feuer und ein kleines eigenes Feuer im Garten können die Stimmung und Wirkung dieser magischen Tage unterstützen.


Alles was uns in dieser Zeit begegnet oder passiert, kann sich im entsprechenden Monat erfüllen. Sich die eigenen Träume zu merken oder aufzuschreiben ist sinnvoll, denn sie können eine Antwort auf eine Frage oder ein Problem haben oder eine Botschaft für uns enthalten.


Du kannst die Rauhnächte in drei Schritten ganz einfach für Dich nutzen. Schaffe Klarheit, lass es fließen und formuliere Deine Absichten und Wünsche.


Klarheit

Nach Tradition wurde in den Rauhnächten geräuchert um die bösen Geister und Unheil zu vertreiben und um die offenen Tore zwischen den Welten rein zu halten. So können neue positive Energien rein gelassen werden. Räuchern mit Weihrauch und Salbei kann Dich dabei unterstützen, Klarheit zu schaffen. Räuchere Deinen Wohnraum und was immer Dir in den Sinn kommt und folge Deiner Intuition wenn es darum geht Klärung oder Reinheit herbei zu führen. Deine Energie kann klarer werden und Du dadurch ruhiger.


Impulse setzen und fliessen lassen

In der Ruhe und Stille entstehen oftmals Impulse für Neues. Botschaften und Antworten können uns in den Rauhnächten besonders gut erreichen. Um einen Impuls mit in den Schlaf zu nehmen, kannst beispielsweise eine Orakel Karte ziehen. Du kannst dir ein kleines Buch oder ein Heft nehmen und Deine Träume, sowie Deine Gedanken und Impulse darin aufschreiben. Auch Impulse, die Du über den Tag hast, kannst Du darin notieren.


Absichten und Wünsche

Aus den Impulsen kannst du deine Wünsche und Absichten formulieren. Was möchtest Du in Deinem Leben haben? Was wünschst Du Dir für das kommende Jahr? Lass Deine Wünsche durch Liebe entstehen und gedeihen. Liebe zu Dir selbst, zu einem wichtigen Menschen oder einfach zum Leben selbst. Sei Dir bewusst warum Du genau diese Wünsche hast. Pflanze diese Wünsche wie einen Samen, lasse sie los und vertraue dass sie kommen.


Du kannst diese Traditionen und alten Mythen also ganz einfach in dein heutiges Leben übertragen. Nehme Deine Impulse bewusst wahr und folge ihnen. Nimm Dir diese mentale Auszeit. Sie kann kraftvoll sein und Dir wichtige Eingebungen aufzeigen, wenn Du ihnen den Raum dafür öffnest.

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