Dankbarkeit empfinden - Der Schlüssel zum Glück

Aktualisiert: 18. Nov. 2021

Selbstverständlich – so vieles in unserem täglichen Leben ist selbstverständlich. Es ist irgendwie da, es wird vorausgesetzt und gar nicht richtig geschätzt. Erst wenn jemand einen mit der Nase drauf stößt, dass andere vielleicht dieses oder jenes was wir haben, nicht haben, reflektieren wir kurz, halten inne und denken drüber nach, was wir alles besitzen.

Alles eine Frage des Blickwinkels


Klar, das Leben ist nicht einfach. Umgeben von all dem Unheil, den Katastrophen, den negativen Nachrichten und dann kommen da noch die privaten Probleme dazu. Es ist gar nicht unüblich, dass wir vor allem das Schlechte bewusster und intensiver wahrnehmen und uns so mehr auf Misserfolge und Probleme konzentrieren. Schnell sind wir dann nur noch dabei uns selbst über Kleinigkeiten aufzuregen und uns hineinzusteigern, wenn Dinge schief laufen. Bewusst den eigenen Fokus mal auf das Schöne und Positive zu richten, sollte die Prämisse sein. Weg mit den Gefühlen rund um Neid, Selbstmitleid, Ärger und andauerndem Egoismus. Hin zu Freude, Liebe, Mitgefühl, Hoffnung und Spaß.


Perfekt – unperfekt!


Kein Mensch, kein Leben ist perfekt. Muss es auch gar nicht sein. Die Aufgabe besteht darin zu erkennen wie perfekt unperfekt sein kann und wie wir trotzdem glücklich sei können. Klar jeder hat das ein oder andere Problem, steckt mal in einer Krise oder weiß vor Sorgen nicht wohin mit sich. Es wird niemals ein ganz sorgenfreies Leben geben, auch wenn wir uns noch so sehr wünschen. Die Frage ist nur wie wir damit umgehen. Wie wir vielleicht aus kleinen Momenten Positives schöpfen. Dass jeder noch so kleine schöne Moment uns glücklich macht. Die Kunst besteht also darin, dass wir lernen aus jeder vermeintlich negativen Situation auch etwas Tolles zu ziehen. Verlassen zu werden zum Beispiel ist schlimm, doch entstehen daraus auch eine Menge Freiheiten für einen selbst, wo man sich sonst arrangieren oder anpassen musste. Die Belohnung aus dieser Einstellung folgt sofort: Weniger Stress, Krisen werden besser verkraftet.

Und wie genau geht das jetzt mit der Dankbarkeit?


Es ist im Grunde ganz einfach: Nichts von dem was wir haben sollte selbstverständlich sein, sondern ein Geschenk. Sei dankbar für dein Leben, deine Freunde, dein zu Hause, deinen Körper, die Sonne, dein Lieblingsessen, die Möglichkeit dein Leben selbst zu bestimmen, jedes Lächeln oder nette Gespräch was du erlebst. Wichtig ist sich bewusst zu machen, dass wir nicht immer mehr von all dem brauchen was wir besitzen, sondern dankbar und erfüllt sind, mit dem was wir haben. Dankbar zu sein macht uns positiver und glücklicher. Eine positive Grundeinstellung, trotz vorhandenen Sorgen und Nöte macht dich zu einem anderen Menschen. Du gehst ganz anders durch den Tag, freust dich mehr an dem was du hast und dich umgibt und wirst so ganz automatisch dankbar. Nur selbstverständlich sein sollte eben nichts!