Ausleihen statt kaufen

Kaufen, kaufen, kaufen. Wenn wir etwas haben wollen gehen wir los und kaufen es uns. Ganz einfach heutzutage und seit den Zeiten des Online Shoppings schneller und unkomplizierter denn je. So richtig nachhaltig ist das aber nicht. Vor allem weil wir uns viele Produkte kaufen, die wir nach dem einmaligen Gebrauch gar nicht mehr nutzen oder gebrauchen können. Das ist nicht nur total unnötig, sondern belastet auf die Menge gesehen auch die Umwelt und muss gar nicht immer sein.

Jeder Einzelne kann etwas bewegen


Unser Verbrauch von Gütern jeden Tag ist enorm. Die Ressourcen werden immer knapper. Ziel von jedem von uns sollte es sein diese zu schützen und umsichtiger zu handeln. Das Problem ist dabei nicht immer nur der Kauf der neuen Produkte, die dann quasi unbenutzt wieder im Regal oder der Garage verschwinden, sondern auch der Prozess bis zur Herstellung des Produkts und der Transportweg bis sie bei uns sind.


Leih doch mal


Teilen – oder sich etwas ausleihen. Eigentlich ein ganz einfacher Gedanke und doch gerät er manchmal in den Hintergrund. Offensichtlich und zum Trend ist es geworden, wenn es um das Ausleihen von Autos, Fahrrädern oder Rollern geht. Bei allem anderen kommt uns das nicht wirklich in den Sinn. Teilen kann nicht nur unsere Umwelt schonen, sondern tut auch direkt etwas für unsere Seele. Überleg dir mal was es mit dir macht, wenn du deinen Freunden oder Nachbarn etwas leihst und Ihnen damit eine Freude machst. Auch du fühlst dich direkt gut. Auch wenn es vielleicht etwas Überwindung kostet. Vielleicht freut sich dein Nachbar sogar und auch du besitzt etwas was er nicht kaufen muss, sondern sich bei dir leihen kann.


Kleine Helferlein


Mittlerweile gibt es auch tolle Apps und Plattformen, welche das Verleihen untereinander einfacher machen. Verleiher und Leihnehmender werden so zusammengebracht. In der Regel sind diese Plattformen kostenfrei und mittlerweile in Großstädten ein echter Renner gerade in der Nachbarschaft. Das geht vom Ausleihen von Gewürzen über Werkzeug bis hin zu Anziehsachen oder Büchern. Manchmal entstehen über das Verleihen hinaus sogar Kochgruppen oder Spieleabende. Die soziale Komponente wird also ebenso gefördert wie die Nachhaltigkeit.


Teilen tut gut. Uns, unseren Mitmenschen und der Umwelt!