Algen – die grünen Kraftpakete

Stars wie Gwyneth Paltrow oder Gisele Bündchen sind bereits zu wahren Algen-Fans geworden. Das grüne Meeresgemüse ist vielseitig verwendbar und steckt voller Nährstoffe. Aktuelle Forschungsergebnisse lassen Heilkräfte der Alge bereits erahnen.

Nur 20 Prozent der Algen sind bisher bekannt. Forscher gehen von 500.000 Algenarten auf der Welt aus.


Zu den gesündesten Algenarten zählen neben der Braunalge die drei Süßwasser Mikroalgen: Spirulinga, Chlorella und die Afa Alge. Sie sind reich an Antioxidantien, Eiweißen, Omega-3-Fettsäuren, Chlorophyll, Kalzium Magnesium, Kalium, Zink, Eisen, Selen oder Vitamin A, E und C. Dieser Cocktail stärkt das Immunsystem, beschleunigt den Stoffwechsel, polstert das vegetative Nervenkostüm gegen Stress, schützt vor Stimmungsschwankungen.


Algen bieten eine gute Grundlage für eine Detox Kur im Frühling und Herbst. Sie sind die Putzkolonne für Leber und Darm und binden Schwermetalle und und schädliche Rückstände im Körper. Die Algen können wir frisch, als Smoothie oder als Pulver oder Kapsel einnehmen.


Algen sind sehr gute Omega-3 Lieferanten. Ihr denkt bestimmt, dass es in der heutigen Zeit der gesunden Ernährung nicht nötig ist einen besonderen Augenmerk darauf zu legen. Aber mit der westlichen Ernährung ist leider das Verhältnis zu Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren in eine Schieflage geraten. Ein Überschuss von Omega-6 Fettsäuren kann zu chronischen Entzündungen im Körper führen und Krankheiten wie Krebs, Allergien, Rheuma begünstigen.


Die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren Alpha-Linolensäure (ALA), Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) sind essentiell für unseren Körper, können aber nicht von ihm selber hergestellt werden. Du kannst Omega-3 Fettsäuren deinem Körper in Form von Algenöl zuführen. Algenöl, die effektivste und effizienteste pflanzliche Omega-3-Quelle. Sie kann als echte Alternative aus dem Meer bezeichnet werden, gerade für diejenigen die aufgrund von Unverträglichkeiten oder Allergien auf Fisch verzichten müssen.


Rettung der Fischbeständen in den Meeren

Zur ausreichenden Versorgung mit EPA und DHA wurden bislang vor allem fettreicher Seefisch oder Fischölkapseln angepriesen. Doch sinken die Fischbestände im Meer rapide. Deshalb sind nicht nur Veganer und Vegetarier auf der Suche nach pflanzlichen Alternativen.


Anstelle des Verzehrs von Seefisch könnten dadurch die Fischbestände in den Ozeanen geschont werden. Diesem Umweltvorteil stehen allerdings die energieintensive Aufzucht und die starke Verarbeitung der isolierten Extrakte gegenüber. Obwohl es in den vergangen Jahren Fortschritte in der Algenzucht gab, ist die wirtschaftliche Bedeutung der Mikroalgen in Deutschland noch gering. Weltweit größter Algenproduzent ist China. Die Zucht und Verarbeitung benötigt bisher noch zu viel Energie und Wasser. Zudem deuten Studien darauf hin, dass auch eine rein pflanzliche Ernährungsweise ohne Präparate die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren sicherstellen kann, wenn alpha-Linolensäure-reiche Lein-, Raps-, Hanf- und Walnussöle regelmäßig verwendet werden.

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