Achtsamkeit und Bewegung für ein glücklicheres und gesundes Leben

Aktualisiert: 14. Aug 2018

Haben Sie je einen langen Spaziergang an der frischen Luft gemacht, allein oder mit Freunden, und dabei plötzlich einen Moment der Klarheit erlebt, so als würde sich alles in Ihrem Leben wie von selbst zurechtrücken?



Oder sind Sie je laufen gegangen, wenn Ihnen der Kopf nach einem anstrengenden Tag im Büro schwirrte, um danach heimzukommen und – erschöpft und verschwitzt zwar – die Vorfälle des zurückliegenden Tages mit frischem Blick betrachten zu können? Dieses Gefühl, diese Klarheit ist genau das, worum es bei der Methode des Dynamischen Laufens geht.


Die Dynamische Lauf-Methode (DLM) ist eine effektive, ansprechende und schrittweise funktionierende Methode (wenn nicht gar Therapieform), mit der Sie problematische Gefühle und Situationen in Ihrem Leben bewältigen können – und zwar mithilfe von Bewegung. Durch die Kombination von Körpertraining, Gesprächstherapie und der uralten Lehre von der Achtsamkeit ermöglicht sie Ihnen eine Rückkehr zu einem gesunden und erfüllten Leben.

Versucht die Achtsamkeit traditionell eine Verankerung in der Gegenwart durch die Wahrnehmung des Körpers und der unmittelbaren Umgebung zu erzielen, geht diese Methode aber einen Schritt weiter. DLM nutzt die Bewegung des Körpers, um Sie dem näher zu bringen, was gefühlsmäßig in Ihrem Inneren passiert, und hilft Ihnen sowohl, es besser zu verstehen, als auch, es besser zu verarbeiten. Diese dynamische Methode bietet einen Weg zur Genesung, der eigenmächtiger und proaktiver ist als in der traditionellen Therapie, schließlich erfolgt die Reise im Zeichen der eigenen Kompetenz und Leistung.


DLM funktioniert auch unabhängig vom Niveau Ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit, solange Sie sich von Zeit zu Zeit über das gewohnte Maß hinaus fordern. Das bedeutet nichts anderes, als dass ein Spaziergang, der für Sie anstrengend ist, als DLM zählt. Analog dazu müssen Sie als jemand, der gern sprintet, genau das als Ausgangspunkt der DLM nehmen. Das Ziel ist, das Maß an Herausforderung zu finden, bei dem das Blut ein bisschen schneller zu fließen beginnt. Dabei muss sich niemand bei dem Versuch überanstrengen, das Tempo über die ganze Trainingseinheit zu halten. Man darf und soll ohne weiteres verändern und abwechseln, von Minute zu Minute, von einer Session zur anderen. Und an Tagen mit zu viel Regen oder zu wenig Bewegungsfreude ist eine im Sitzen verbrachte Einheit auch in Ordnung.


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