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Achtsamkeit: Loslassen, damit Neues entstehen kann

Häufig fällt es uns schwer, die Vergangenheit loszulassen. Aber unser Leben wirklich zu leben bedeutet, hinzunehmen und sogar ganz anzunehmen, dass etwas zu Ende gegangen ist. Einige Enden sind groß, andere klein, gegenüber machen leisten wir Widerstand, andere lassen wir zu.

PURE! Das digitale Leben - Achtsamkeit: Loslassen, damit Neues entstehen kann

Es fällt uns leicht, ein Ende willkommen zu heißen, wenn wir uns darauf freuen, wie es wohl danach weitergeht - etwa nach einem schrecklichen Job oder einer schlechten Beziehung. Viel härter trifft es uns, wenn wir damit zurechtkommen müssen, dass etwas vorbei ist, von dem wir gehofft hatten, es sei von Dauer.

Um mit Enden gut umgehen zu können, müssen wir begreifen, dass nichts für die Ewigkeit ist, weder das Gute noch das Schlechte. Erst unser Festhalten macht es so schwer hinzunehmen, dass etwas zu Ende ist. Unsere Herausforderung besteht darin, den Griff um etwas, das zu unserem Leben gehörte, zu lösen und eine Situation würdevoll loszulassen.

In Zeiten, in denen wir einen Verlust erleben, scheint uns oft alles aus den Händen zu gleiten. Rituale , insbesondere solche, bei denen wir bewusst Schritte gehen oder Stufen nehmen, können dieses Gefühl der Ohnmacht mindern, da sie unserer Traurigkeit oder Trauer Raum und Zeit geben. Wir möchten dich warnen: Manche dieser Rituale rufen vielleicht zunächst ungute Gefühle in dir hervor - aber das ist gut so. Die eigenen Trauer zu akzeptieren und zu durchleben ist der erste Schritt, um sie loszulassen.

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