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Achtsamkeit: Denken wie ein Buddha

Es ist gar nicht so einfach an einer schönen Stadt zu bauen, da unser Gehirn ständig auf der Lauer liegt und nach gefahrvollen Situationen Ausschau hält. Begierig stürzt es sich auf alles Negative. Die Neurowissenschaft erkennt darin das Erbe unserer frühen Vorfahren, die immer auf der Hut sein mussten, um nicht gefressen zu werden.

PURE! Das digitale Magazin: Achtsamkeit: Denken wie ein Buddha

Noch heute denkt unser Reptiliengehirn offenbar, dass jederzeit ein Tyrannosaurus um die nächste Straßenecke kommen könnte. Diese Negativtendenz des Gehirns kann einem manchmal ganz schön das Leben vergällen. Doch es gibt auch eine gute Nachricht seitens der Neurowissenschaft: Da unser Gehirn bis ins hohe Alter formbar ist, können wir diese Tendenz verändern, indem wir unser Gehirn auf positive Eindrücke einstimmen. Je bewusster wir die schönen Dinge unseres Lebens wahrnehmen, desto nachhaltiger prägen sie sich ein und desto mehr nimmt die Negativtendenz unseres Gehirns ab.


Alltagsübung: Die Schatztruhe füllen

Der Neuropsychologe Rick Hanson empfiehlt daher, jeden Tag nach schönen Dingen und wohltuenden Sinneserfahrungen Ausschau zu halten und diese ganz bewusst auszukosten. Die Intensität und Dauer der Sinneserfahrungen sind hierbei wichtig. Es braucht mindestens 20 Sekunden, so Rick Hanson, damit sich die Eindrücke in unserem Gehirn einprägen und neue Verschaltungen entstehen.

  • Nutze deine Wege durch die Stadt öfters zu einer Schatzsuche.

  • Stelle deine Sinne wie eine Antenne auf Empfang und nimm alles um dich herum wahr.

  • Lausche, rieche und ertaste die Stadt.

  • Blicke aufmerksam und achtsam um dich und nimm wie eine Fotokamera Momentaufnahmen der Stadt auf.

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