Ab ins Bett - deswegen zählen wir Schäfchen

Schlaf ist extrem wohltuend und auch wichtig für Körper. Ausreichend guter Schlaf sorgt dafür, dass wir gesünder sind. Die Gefahr im Laufe des Lebens oder im Alter an schlimmen Krankheiten zu erkranken sinkt, wenn wir gut schlafen. Unsere Konzentration während des Tages ist besser und wir sind leistungsfähiger. Jeder von uns weiß das eigentlich. Dennoch sparen wir am ehesten an unserem Schlaf. Warum opfern wir unsere Nächte und unseren wertvollen Schlaf?

Risikofaktor Schlafmangel


Bevor wir den Posteingang und alle Mails da drin nicht beantwortet haben, die To-Do Liste nicht abgearbeitet haben und dann noch was für uns getan haben, gehen wir nicht ins Bett um zu schlafen. Immer das Gefühl etwas zu verpassen, nicht fertig zu werden oder den Freunden, die abends noch was mit uns unternehmen wollen, nicht gerecht zu werden. Wir sparen somit bewusst oder unbewusst am wertvollsten und wichtigsten was wir haben: unserem Schlaf, unserer Regenerationsphase. Damit schaden wir über Kurz oder Lang unserer Gesundheit. Nicht nur unser Immunsystem leidet, auch unsere Energie schwindet und wir kommen einfach nicht mehr richtig in die Gänge.


Weit entfernt von gutem Schlaf


Die Stunden die man eigentlich längst dem Schlaf widmen sollte, verbringt man mit dem Versuch einzuschlafen, man schläft ein, wird aber mehrmals nachts wach oder liegt wach im Bett und kann nicht mehr schlafen. Nach dem Aufwachen denkt man direkt wieder an das nächste Nickerchen. Und in der Zwischenzeit wird man immer müder und steigert sich immer mehr in den Gedanken hinein schlecht oder kaum zu schlafen. Vor dem Einschlafen wird direkt gecheckt wie viele Stunden man hat, bis der Wecker klingelt, die Gedanken schweifen zum befürchteten furchtbaren Aussehen am nächsten Tag, Augenringe olé! Je mehr man sich dann aufregt, desto unentspannter wird man und desto weniger schläft man.


Hallo neues Einschlafkonzept


Umso länger wir wach liegen, desto mehr fragen wir uns was wir tun können um endlich einzuschlafen. Also raus aus dem Bett und etwas finden was uns leichter einschlafen lässt? Aufputschend soll es aber auch nicht sein. Eigentlich soll es uns ja beruhigen und müde machen. Außerdem muss es etwas sein, wobei man problemlos einschlafen könnte und niemanden stört. Eine kleine Liste mit Dingen, die unbedingt erledigt werden sollen kann helfen. Natürlich sieht sie bei jedem anders aus. Diese Liste kann ganz alltägliche Dinge umfassen, wie zum Beispiel den Kleiderschrank zu sortieren oder den Dachboden aufzuräumen. Vielleicht bügelst du dich auch in den Schlaf. Ganz egal, Hauptsache das Augenmerk liegt ganz auf der Tätigkeit selbst und lenkt dich ab vom Schafe zählen und dem permanenten Zwang einschlafen zu müssen.


Wir brauchen unseren Schlaf, egal wie alt wir sind. Und wenn es ein Schläfchen am Nachmittag ist. Wenn es uns gut tut, hey why not?!


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