9 Tipps für deine Abendroutine

Stell dir vor du kochst dir, eine halbe Stunde bevor du zu Bett gehst einen leckeren Tee, oder bereitest dir eine köstlich duftende Honigmilch zu, anschließend setzt du dich mit deinem Dankbarkeitstagebuch in dein Bett und lässt den Tag Revue passieren.

Zuvor hast du dir schon alle Zutaten für dein Frühstück bereit gelegt und die Kleidung gerichtet, die du morgen tragen möchtest. Nachdem du ein paar Minuten geschrieben hast, klappst du das Buch zu und nimmst ganz bewusst ein paar tiefe Atemzüge, bevor du mit deiner abschließenden Meditation beginnst. Tief mit dir verbunden und entspannt kuschelst du dich dann in dein Bett und schläfst fast sofort ein.


Eine gelebte Abendroutine könnte genauso aussehen, aber auch ganz anders. Wie bei der Morgenroutine geht es in erster Linie darum, Dinge zu finden, die dir gut tun und die du umsetzen kannst. Der Schwerpunkt am Abend liegt dabei auf Entspannung und darauf, dir morgendliche Entscheidungen bereits im Vorfeld selbst abzunehmen. So macht es wenig Sinn, kurz vor dem Schlafen gehen noch ein Powerworkout zu starten, gegen eine ruhige Yogaeinheit ist jedoch nichts einzuwenden. Dein Körper soll loslassen können, genauso wie dein Geist, damit dein Schlaf erholsam ist.


Was hast du konkret davon, wenn du mit einer Abendroutine beginnst?

Du wirst bemerken, dass dir das Einschlafen leichter fallen und sich dein Schlaf insgesamt erholsamer anfühlen wird. Anstatt im Bett noch Fernsehen zu schauen, oder am Handy zu sitzen, nimmst du dir ganz bewusst Zeit für dich selbst. Da diese Zeit aus gleichbleibenden Ritualen besteht, kann sich dein Gehirn viel schneller entspannen, denn es mag die Gewohnheit und die Verlässlichkeit. Viele Menschen integrieren in ihre Abendroutine Techniken wie die Meditation oder schreiben Tagebuch. Sie lassen so den Tag Revue passieren und können leichter mit dem Erlebten abschließen.


Wenn du in deine Abendroutine Elemente einbaust, die dir den Morgen erleichtern, unterstützt du gleichzeitig auch deinen Start in den Tag. Du kannst dir dein Frühstück vorbereiten, dir deine Sportkleidung richten, oder deine Tasche für die Arbeit packen. So musst du dir am Morgen keine Gedanken machen und liegst nachts nicht unnötig wach.

Was kann in eine Abendroutine gehören?


Prinzipiell alles worauf du Lust hast und was dich unterstützt zu entspannen. Deine Abendroutine kann ausgiebig sein, oder kurz und prägnant. Wie bei der Morgenroutine auch, haben sich einige Dinge bewährt, aus denen es sich lohnt, die Passendsten auszuwählen.


1. Zeit für deinen Körper Ein entspanntes Bad mit einem schönen Duft, ayurvedische Reinigungsrituale oder den Körper mit einer wohlriechenden Creme einreiben, all das hilft dir bei dir selbst anzukommen.

2. Aufräumen Bevor du ins Bett gehst mach einen kleinen Rundgang durch deine Wohnung und schaff etwas Ordnung. Räum das Geschirr aus der Spülmaschine und schaff dir Raum, um dich am nächsten Morgen direkt in deinen vier Wänden wohlzufühlen.


3. Vorbereiten

Du kannst dir ganz viel Denkarbeit am Morgen abnehmen, indem du sie bereits am Abend leistest. Richte dir dein Frühstück, entscheide was du am nächsten Tag anziehen möchtest und bereite alles Wichtige für dich vor. So fällt dir auch das Einschlafen gleich viel leichter.


4. To do Liste

Um deinen Kopf für den Schlaf frei zu machen, kannst du schon am Abend alles Wichtige für den kommenden Tag notieren.


5. Ausschalten Die letzte Stunde vor dem Schlafengehen ohne den Fernseher oder das Tablet zu verbringen ist Entspannung pur für Körper und Geist. Anstatt dich abzulenken, nimm dir bewusst Zeit für dich selbst.


6. Lesen oder schreiben Ein gutes Buch im Bett zu lesen, oder ein bisschen Tagebuch zu schreiben sind die besseren Alternativen zum Handy.

7. Meditieren Nimm dir einige Minuten Zeit, um einfach zu atmen, still zu werden und nach Innen zu lauschen. Vielleicht hilft dir eine geführte Meditation, vielleicht ruhige Musik. Finde heraus, was dir entspricht.


8. Yoga

Ruhiges Yoga, sanfte Bewegungen, tiefes Atmen, all das kann dir helfen deinen Geist zu beruhigen und in deinen Körper zu kommen.


9. etwas warmes Trinken

Zum Abschluss des Tages genieße deinen Lieblingstee oder eine Safranmilch, bereite es dir bewusst zu und gönn dir den Luxus ganz bewusst zu trinken und den Geschmack zu genießen.


Es lohnt sich den Prozess zu einer eigenen Abendroutine zu gehen! Am Anfang sind wir herausgefordert, denn Veränderungen fallen uns Menschen bekanntlich nicht so leicht, aber du wirst sehen, wie gut es dir tun wird und das ist eine tolle Motivation. Du wirst entspannter, erfolgreicher, gelassener und bewusster werden.


Die Abendroutine ist in erster Linie ein Zeitgeschenk an dich selbst. Gönn es dir!

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