8 natürliche Tipps bei Heuschnupfen

Bald zieht der Frühling ins Land. Mit dem Flug der ersten Pollen beginnt jedoch für viele Menschen eine Zeit des Leidens.

Der Heuschnupfen plagt mit Niesen und juckenden Augen. Nachfolgend findet ihr 8 Tipps, wie man den Heuschnupfen auf natürlichem Weg behandeln und erheblich lindern kann. Bewusstes Verhalten, sowie bestimmte Lebensmittel, Kräuter und Öle können hier helfen.


1. Schwarzkümmelöl fürs Immunsystem


Schwarzkümmelöl wirkt ausgleichend auf unser Immunsystem. In der arabischen Welt, in Afrika und in China wird das Schwarzkümmelöl schon seit vielen Jahren gegen Allergien verwendet. Zahlreiche Studien belegen eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit. Zudem wirken die über hundert enthaltenen Substanzen antibakteriell, entzündungshemmend und antiallergisch. Dadurch wird die Entzündungsreaktion im Körper wird gebremst und der Juckreiz wird gelindert. Zudem enthält das Schwarzkümmelöl mehrfach gesättigte Fettsäuren, die gut sind für unser Immunsystem. Es ist sehr verträglich und kann auch bei Kindern angewendet werden.


Am besten schon ein paar Wochen vor der Heuschnupfen-Zeit mit einem Esslöffel Öl pro Tag und vor den Mahlzeiten beginnen. Auch Kapseln können verwendet werden.



2. Lebensmittel mit Quercetin


Äpfel, Knoblauch und Zwiebeln enthalten den Pflanzenstoff Quercetin. Dieser hilft das Freisetzen von Histamin zu blockieren und ist somit ein natürliches Anti-Histamin. Das tägliche Aufnehmen dieses Wirkstoffs, kann somit helfen, beschwerdefrei durch die Heuschnupfen-Zeit zu kommen. Außerdem enthalten sowohl Zwiebel als auch Knoblauch wirksame Mineralstoffe und Vitamine, die entzündungshemmend wirken.


3. Honig zur Desensibilisierung


Honig kann als natürliches Desensibilisierung-Mittel eingesetzt werden. Dabei ist allerdings darauf zu achten, dass der Honig eine besondere Qualität aufweist. Wichtig ist, dass er aus der eigenen Region stammt. Nur so kann der Körper sich an die Pillen gewöhnen, die ihm in Frühjahr und Sommer in Form von Pollen wieder begegnen. Zudem ist es wichtig, dass der Honig roh (nicht erhitzt!) und naturbelassen ist. Um das eigene Immunsystem an die Belastung durch die Pollen zu gewöhnen, nimmt am täglich einen Teelöffel zu sich.


4. Kaltes Wasser zur Entspannung


Der Juckreiz kann sich im ganzen Gesicht ausbreiten und außerdem Kopfschmerzen verursachen. Kaltes Wasser ins Gesicht schafft kurzfristig Abhilfe. Dadurch wird der Kreislauf in Schwung gebracht und löst die Verspannung im Kopf. Kaltes Wasser über Handgelenke und Unterarme schafft zusätzliche Entspannung. Auch bei juckenden und angeschwollenen Augen hilft Abkühlung. Dazu am besten eine Gel-Brille aus dem Kühlschrank oder kalte Kompressen auf die Augen legen.


5. Brennnessel zur Desensibilisierung


Die Brennnessel hat aufgrund ihres Histamin-Gehalts einen überaus positiven Einfluss auf allergische Erkrankungen. Dadurch gibt sie dem Organismus die Möglichkeit sich an gewisse Mengen Histamin zu gewöhnen. Die Brennnesseln können frisch geerntet und entsaftet oder wie Gemüse zubereitet werden. Die Brennnesseln können auch in Form von Tee getrunken oder als Kapseln eingenommen werden. Auch die Samen sind eine gute Möglichkeit, um in den Genuss all der Vorteile zu gelangen, welche die Brennnessel uns bietet.


6. Salzwasser bei gereizten Atemwegen


Salzwasser wirkt Wunder bei gereizten Atemwegen. Wer nicht ans Meer fahren kann, dem hilft eine Nasenspülung weiter. Einen Teelöffel Salz in warmem Wasser auflösen und abkühlen lassen. Dann abwechselnd durch beide Nasenlöcher ziehen. Das Salzwasser desinfiziert die Schleimhäute und spült die Pollen aus. Jeden Tag mindestens einmal durchführen. Eine Nasendusche oder ein Salzwasser-Nasenspray gibt es in der Apotheke.



7. Vitamin C als Unterstützung


Vitamin reiche Lebensmittel können den Körper unterstützen. Bei einer allergischen Reaktion des Körpers werden Entzündungsstoffe frei gesetzt. Es kommt zu einer Entzündungsreaktion der Schleimhäute. Die Antioxidantien, die im Vitamin C enthalten sind, helfen die Entzündung zu mindern. Besonders viel Vitamin C enthalten Paprika, Brokkoli und Zitrusfrüchte.


8. Pollen draußen lassen


Ein erholsamer Schlaf hilft dem Immunsystem über Nacht zu regenerieren und neue Kraft zu schöpfen. Dafür ist es wichtig, das Schlafzimmer pollen-frei zu halten. Die Kleidung, die man am Tag getragen hat, nicht mit ins Schlafzimmer nehmen, da sich darin Pollen befinden. Auch Haare waschen vor dem Schlafen gehen hilft, die Pollen wieder loszuwerden, die sich tagsüber in den Haaren verfangen haben.



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