7 magische Kraftorte in Deutschland

An diesen Plätzen liegt Magie in der Luft. Seit vielen Jahrhunderten bestehen sie bereits und angeblich ist die Kraft und die Magie, die von ihnen ausgeht, heute noch immer zu spüren. Sie werden als Orte der Kraft bezeichnet. Nachfolgend, stellen wir euch 7 dieser magischen und sagenumwobenen Kraftorte in Deutschland vor.

1. Externsteine

40 Meter hohe Sandsteinfelsen ragen in die Luft. Die Externsteine sind als germanische Kultstätte bekannt und bereits über 70 Millionen Jahre alt. Eine Legende besagt, dass auf dem höchsten der Steine der Baum Irmisul stand, der als Weltenbaum bezeichnet wurde. Insgesamt sind es 13 Felstürme, die eine sehr intensive Erdstrahlung besitzen sollen, die sich angeblich auf unsere menschliche Kreativität auswirkt. Jedes Jahr zieht es etwa eine Million Pilger an diesen Platz. Die Externsteine stehen in Horn-Bad Meinberg, im Ortsteil Holzhausen-Externsteine, im Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen.


2. Untersberg

Der Untersberg wurde bereits mehrmals vom Dalai Lama besucht und als von ihm als das "Herz-Chakra Europas" bezeichnet. Ein riesiges Höhlensystem durchzieht den Berg. Im Mittelalter glaubte man, dass der Berg von Kobolden bewacht wurde und dass Riesen und Hexen in seinen Wäldern leben. Das Wasser aus der Quelle des sogenannten Wunderberges, wie man ihn früher nannte, soll Heilung und Kraft bringen. Der Berg liegt an der Grenze von Bayern nach Österreich (Salzburg) in den Berchtesgadener Alpen.


3. Klosterruine Disibodenberg

Disibodus, der das Kloster im Jahre 640 gegründet hat, gab diesem Kraftort seinen Namen. In diesem Kloster lebten auch die Benediktinerinnen. Mit den Benediktinerinnen lebte auch die berühmte Heilerin Hildegard von Bingen. Die Ruine des Klosters ist heute eine bedeutende Wallfahrtskirche. Dieser Platz ist auch als Oase für Meditation berühmt und zieht Pilger aus vielen Ländern an. Hier findet sich auch Hildegard von Bingens "Weg der Besinnung“, den man wandern kann. Die Adresse ist Disibodenberger Hof, 55571 Odernheim am Glan in Rheinland-Pfalz.


4. Jesusbrünnlein

Der Legende nach, war ein Schäfer bei glühender Hitze mit seiner Herde unterwegs und alle Brunnen in der Umgebung waren ausgetrocknet. Da flehte der Schäfer den barmherzigen Heiland an und fiel auf seine Knie, als plötzlich ein kleiner Quell aus dem Felsen sprudelte und ihm samt seinen Schafen das Leben rettete. Diesem Quell sagt man eine heilende Kraft nach und er wird seither als Gnadenquelle bezeichnet. Auch zahlreiche heilende Kräuter wachsen um diesen kleinen Brunnen. Man findet ihn am Fuß der Hörselberge in Thüringen. Der Weg zum Aufstieg beginnt am Bahnhof in Schönau.


5. Hügel von Ruhpolding

Ein Drache lebte, der Sage nach im 3. Jahrhundert im See vor der Stadt Ruhpolding. Der heilige Georg soll ihn mit seiner Lanze getötet haben. Die Kirche St. Georg symbolisiert daher den Sieg über das Böse. Drei heilende Quellen umringen den Hügel, auf dem die Kirche steht. Dieser Ort in der Kirchberggasse 9, 83324 in Ruhpolding in Bayern zu finden.


6. Gollenstein bei Blieskastel

Die Form des Gollensteins erinnert an ein Phallussysmbol. Er entstand in der Jungsteinzeit und war für die Menschen in der Umgebung jahrhundertelang ein beliebter Wallfahrtsort. Angeblich hat der Gollenstein einen positiven Einfluss auf die Fruchtbarkeit von Mensch, Tier und Pflanze. Er ist 7 Meter hoch und steht bei Blieskastel im Saarland.


7. Everstorfer Forst

15 große Steingräber aus der Jungsteinzeit liegen an diesem Kraftort aufgeteilt in zwei Gruppen. Vermutlich entstanden sie in der Zeit um 3.000 - 3.500 vor Christus. Im Mittelalter glaubte man, dass sie von Riesen erschaffen wurden, da keiner sich vorstellen konnte, wie sie entstanden sein könnten. Etliche Pilger berichteten, dass sie ein Kribbeln in unmittelbarer Nähe der Gräber spüren konnten. Es soll eine starke Kraft von diesen Steingräbern ausgehen. Der Everstorfer Forst befindet sich östlich von Grevesmühlen in Nordwestmecklenburg (Mecklenburg-Vorpommern).


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