AGB Stand Juli 2019

1. „Anzeigenauftrag“ im Sinne der nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist der Vertrag über die Veröffentlichung einer oder mehrerer Anzeigen eines Werbungstreibenden oder sonstigen Inserenten in einer Druckschrift zum Zwecke der Verbreitung.

2. Anzeigen sind im Zweifel zur Veröffentlichung innerhalb eines Jahres nach Vertragsabschluss abzurufen. Ist im Rahmen eines Abschlusses das Recht zum Abruf einzelner Anzeigen eingeräumt, so ist der Auftrag innerhalb eines Jahres seit Erscheinen der ersten Anzeige abzuwickeln, sofern die erste Anzeige innerhalb der in Satz 1 genannten Frist abgerufen und veröffentlicht wird.

3. Bei Abschlüssen ist der Auftraggeber berechtigt, innerhalb der vereinbarten bzw. der in Ziffer 2 genannten Frist auch über die im Auftrag genannte Anzeigenmenge hinaus weitere Anzeigen abzurufen.

4. Wird ein Auftrag aus Umständen nicht erfüllt, die der Verlag nicht zu vertreten hat, so hat der Auftraggeber, unbeschadet etwaiger weiterer Rechtspflichten, den Unterschied zwischen dem gewährten und dem der tatsächlichen Abnahme entsprechenden Nachlass dem Verlag zu erstatten. Die Erstattung entfällt, wenn die Nichterfüllung auf höherer Gewalt im Risikobereich des Verlages beruht.

5. Aufträge für Anzeigen, die erklärtermaßen ausschließlich in bestimmten Nummern, bestimmten Ausgaben oder an bestimmten Plätzen der Druckschrift veröffentlicht werden sollen, müssen so rechtzeitig beim Verlag eingehen, dass dem Auftraggeber noch vor
Anzeigenschluss mitgeteilt werden kann, wenn der Auftrag auf diese Weise nicht auszuführen ist. Rubrizierte Anzeigen werden in der jeweiligen Rubrik dargestellt, ohne dass dies der ausdrücklichen Vereinbarung bedarf.

6. Inhalte, die aufgrund ihrer redaktionellen Gestaltung nicht als Anzeigen erkennbar sind, werden als solche vom Verlag mit dem Wort „PR-Anzeige“ deutlich kenntlich gemacht.

7. Der Verlag behält sich vor, Anzeigenaufträge – auch einzelne Abrufe im Rahmen eines Abschlusses – und Beilagenaufträge wegen des Inhalts, der Herkunft oder der technischen Form abzulehnen, wenn deren Inhalt gegen Gesetze oder behördliche Bestimmungen verstößt oder deren Veröffentlichung für den Verlag unzumutbar ist. Die Ablehnung eines Auftrages wird dem Auftraggeber unverzüglich mitgeteilt.

8. Für die rechtzeitige Lieferung des Anzeigentextes und einwandfreier Unterlagen ist der Auftraggeber verantwortlich. Für erkennbar ungeeignete oder beschädigte Anzeigen fordert der Verlag unverzüglich Ersatz an.

9. Eine Haftung des Verlages für Schäden wegen des Fehlens zugesicherter Eigenschaften bleibt unberührt. Im kaufmännischen Geschäftsverkehr haftet der Verlag darüber hinaus auch nicht für grobe Fahrlässigkeit von Erfüllungsgehilfen, die nicht leitende Angestellte sind; in den übrigen Fällen ist gegenüber Kaufleuten die Haftung für grobe Fahrlässigkeit dem Umfang nach auf den
voraussehbaren Schaden bis zur Höhe des betreffenden Anzeigenentgelts beschränkt. Reklamationen müssen – außer bei nicht offensichtlichen Mängeln – innerhalb von vier Wochen nach Eingang von Rechnung und Beleg geltend gemacht werden.

10. Probeabzüge werden nur auf ausdrücklichen Wunsch geliefert. Der Auftraggeber trägt die Verantwortung für die Richtigkeit der zurückgesandten Probeabzüge. Der Verlag berücksichtig alle Fehlerkorrekturen, die ihm innerhalb der bei der Übersendung des Probeabzuges gesetzten Frist mitgeteilt werden.

11. Sind keine besonderen Größenvorschriften gegeben, so wird die nach Art der Anzeige übliche, tatsächliche Abdruckhöhe der Berechnung zugrunde gelegt.

12. Rechnung werden per sofort fällig. Die Rechnung ist innerhalb der vom Empfang der Rechnung an laufenden Frist zu bezahlen, sofern nicht im einzelnen Fall eine andere Zahlungsfrist oder Vorauszahlung vereinbart ist. Etwaige Nachlässe für vorzeitige Zahlungen
werden nach der Preisliste gewährt. Die Rechnung ist spätestens nach Veröffentlichung der jeweiligen Ausgabe in Verzug.

13. Bei  Zahlungsverzug  oder  Stundung  werden  Zinsen  in  Höhe  des  aktuellen  Bank-Überziehungszinses  sowie  die  Einziehungskosten  berechnet.  Dem  Kunden  bleibt  der  Nachweis  eines geringeren Verzugsschadens vorbehalten. Der Verlag kann bei Zahlungsverzug die weitere Ausführung des laufenden Auftrages bis zur Bezahlung zurückstellen und für die restlichen Anzeigen Vorauszahlung verlangen. Bei Vorliegen begründeter Zweifel an der Zahlungsfähigkeit des Auftraggebers ist der Verlag berechtigt, auch während der Laufzeit eines Anzeigenabschlusses, das Erscheinen weiterer Anzeigen ohne Rücksicht auf ein ursprünglich vereinbartes Zahlungsziel von der Vorauszahlung des Betrages und von dem Ausgleich offenstehender Rechnungsbeträge abhängig zu machen.

14. Das Recht zur Stornierung besteht nicht. Anzeigenaufträge können nach Beauftragung nicht storniert werden. Nach Beauftragung reserviert der Verlag den jeweiligen Anzeigenplatz, auch wenn kein Inhalt des Anzeigenkunden geliefert wird hat der Auftraggeber die reservierte Anzeigenfläche zu bezahlen. Die nichtlieferung von Inhalten für die gebuchte Anzeige befreit nicht von der Zahlung der gestellten Rechnung. Der Verlag kann zudem die Erstattung der bis zur Stornierung angefallenen Kosten nach den gesetzlichen Vorschriften verlangen.

 

15. Sollte es dazu kommen das der Anzeigenkunde nicht rechtzeitig oder garnicht Inhalte für die gebuchte Anzeigenfläche liefert so besteht dennoch die Zahlungsforderung vom Verlag gegenüber dem Anzeigenkunde. Die Anzeigenbuchung selbst verfällt erst 12 Monate nach erfolgter Buchung. Der Anzeigenkunde hat die Möglichkeit die gebuchte Fläche in einer anderen anstehenden Ausgabe zu belegen welche dem damals gebuchten Anzeigenformat / Preis vergleichsweise entspricht. Der außstehende Betrag wird trotz spätesterer Platzierung in einer der nächsten Ausgaben spätestens 14 Tage nach damaliger Rechnungsstellung fällig.


16. Der Verlag stellt das erste mal 14 Tage nach Veröffentlichung der jeweiligen Ausgabe ein Reporting hinsichtlich Zugriffen auf das Magazin dem jeweiligen Kunden zur Verfügung. Voraussetzung dafür ist zudem das die offenen Rechnungen aus der jeweiligen Anzeigenbuchung beglichen wurden. Auswertungen erfolgen ausschließlich über das Statistiktool des Verlages und nicht über dritte Anbieter wie Facebook etc.

17. Erfüllungsort ist Freiburg im Breisgau. Im Geschäftsverkehr mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist bei Klagen Gerichtsstand der Sitz  des Herausgebers.  Ist der Wohnsitz oder gewöhnliche  Aufenthalt des Auftraggebers im Zeitpunkt der Klageerhebung unbekannt oder hat der Auftraggeber nach Vertragsschluss  
seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt aus dem Geltungsbereich des Gesetzes verlegt, ist als Gerichtsstand der Sitz des Verlages vereinbart.

Zusätzliche Geschäftsbedingungen des Verlages

a) Jeder Auftrag wird erst nach schriftlicher Bestätigung durch den Verlag rechtsverbindlich.

b) Wird  die  Anzeigenpreisliste  geändert,  so treten die  neuen Bedingungen  auch  bei  laufenden Anzeigenaufträgen sofort in Kraft.


c) Der  Auftraggeber  trägt  allein  die  Verantwortung  für  den  Inhalt  und  die  rechtliche Zulässigkeit der für die Insertion zur Verfügung gestellten Text- und Bildunterlagen. Dem Auftraggeber obliegt es, den Verlag von Ansprüchen Dritter freizustellen, die diesen aus der Ausführung des Auftrages, auch wenn er storniert sein sollte, gegen den Verlag erwachsen. Der Verlag ist nicht verpflichtet, Aufträge und Anzeigen daraufhin zu prüfen, ob durch sie Rechte Dritter beeinträchtigt werden.

d) Bei  Betriebsstörungen  oder  in  Fällen  höherer  Gewalt,  Arbeitskampf,  Beschlagnahme,  Verkehrsstörungen, allgemeiner Rohstoff- oder Energieverknappung und dergleichen – sowohl im Betrieb des Verlages  als  auch  in  fremden  Betrieben,  derer sich der Verlag  zur  Erfüllung  seiner Verbindlichkeiten bedient – hat der Verlag Anspruch auf volle Bezahlung der veröffentlichten Anzeigen.

e) Die Pflicht zur Aufbewahrung von Druckunterlagen endet 1 Monat nach Erscheinen der jeweiligen Anzeige, sofern nicht ausdrücklich eine andere Vereinbarung getroffen worden ist.

Der Verlag behält sich die Berechnung entstehender Mehrkosten vor.

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